Montag, 16. November 2015

15 Stunden Arbeit am Tag für einen Stundenlohn von 3 Euro -Moderne Sklaverei als Zukunftsmodell im Transportgewerbe?



15 Stunden Arbeit am Tag für einen Stundenlohn von 3 Euro
-Moderne Sklaverei als Zukunftsmodell im Transportgewerbe?

Samstag, 9.00 Uhr klingelt es an der Tür. Müde stapfe ich vom Frühstückstisch zur Tür und überlege wer denn so früh zu Besuch kommt. Als ich die Tür aufmache guckt mich ein Mann in rot an. „Schön guten Morgen, Firma DPD, wir haben ein Paket für sie! Dankend und zu gleich verwirrt nehme ich das Paket an und gehe wieder zum Frühstückstisch. Der erste Gedanke war, ist heute erst Freitag und ich habe mich im Tag geirrt oder seit wann liefern die Transportunternehmen Pakete am Samstag? Das hat mir zu bedenken gegeben.

Viele Arbeitnehmer die im Sektor Transport arbeiten sind chronisch unterbezahlt. Ob Berufskraftfahrer im Fernverkehr oder die Kuriere , die uns tagtäglich die Pakete bis an die Haustür bringen. Und das für einen Hungerlohn. Viele rechnen bei einem Durchschnittsgehalt im Transportgewerbe bei Kurierfahrern mit bis zu 1800€ netto bei  einer 40 Stundenwoche . Doch die Realität sieht leider genau anders aus. Die meisten Fahrer arbeiten bis zu 11h regulär pro Tag. Zusätzlich kommen noch 3h vor Arbeitsantritt die Verladung der Fracht, die nicht in der Arbeitszeit inbegriffen ist. Ebenfalls unentgeltlich die Abgabe von nicht angenommenen Paketen(Rückläufer). Und weil das alles nicht reicht muss jeder Fahrer nach der Schicht bangen, dass er keine Strafe bekommt für unberechtigtes Vorgehen. Ein Fahrer muss z.B. (laut Fahreraussagen in der Dokumentation von Wallraff) eine Strafe von 25€ bezahlen wenn er seine Uniform nicht richtig trägt. Am Ende einer Abrechnung werden die gesamten Strafkosten dem Subunternehmer abgezogen und dieser hat wenige Chancen dagegen vorzugehen.  Diesem ganzen Ausbeutungsmodell der Subunternehmer und ihren Fahrern sind die Angestellten  jeden Tag ausgesetzt+ neuerdings auch samstags. Ist das nötig und menschenwürdigend? Ich denke nicht. Es ist egal bei wem man guckt, ob DPD, DHL, Hermes oder wie sie alle heißen. Die Fahrer alle samt werden ausgebeutet. Früher gab es noch Fahrer die beim Betrieb Festangestellte waren und nach Tarif bezahlt wurden. Heute sind die meisten Fahrer von subunternehmen, die ihre Fahrer schlecht bezahlen, da sie selber kaum mit den Geld der Konzerne Gewinn machen. Eine gängige Masche heutzutage ist auch die Probezeit vor der Einstellung. Viele Arbeiten 3 Wochen für nichts und werden nach dem Ablauf der Zeit auf die Straße gesetzt und der nächste kommt. Die wenigsten haben Glück und werden in der Probezeit bezahlt. Und dagegen kann man sich kaum wären, wenn man einen Job haben möchte. Wenn ich darüber so nachdenke, frage ich mich, wie wir als Konsumenten von Amazon, Online Shops und Co. dagegen etwas tun können? Findet ihr nicht auch, dass jeder Mensch ein gutes Gehalt verdient hat um zu überleben? Und das gilt auch für andere Tätigkeiten, die uns im Alltag begleiten, die wir aber als selbstverständlich hinnehmen.

http://www.stern.de/wirtschaft/news/wallraff-enthuellung-ueber-paketfahrer-sklaven-auf-vier-raedern-3673234.html

http://www.zeit.de/2012/23/Wallraff-Paketzusteller/seite-4

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article108193262/Ver-di-kritisiert-Dumpingloehne-bei-Subunternehmen-der-Post.html

Mietpreisbremse

von Juliane N.


Die Miete, vor allem in den Ballungsgebieten, steigt immer mehr an. Es zieht die Menschen von den ländlichen Regionen in die Stadt, wo auch ihre Arbeitsstätte liegt. Desweiteren wird mehr Wohnraum durch die hohe Anzahl der Single-Haushalte beansprucht. Die höchsten Preise zeigen sich in München, wo der Quadratmeterpreis im 3. Quartal im Jahre 2015 bei 15,22 € liegt. Dicht gefolgt von Stuttgart und Frankfurt am Main (rund 12,50 €/Quadratmeter)1. Es ist ein regelrechter Kampf zwischen dem Immobilienmarkt und den Bewohnern entstanden. Es ist der Regelfall, dass bei Wohnungsbesichtigungen mal eben 50 Menschen in drei Zimmern unterwegs sind und den Vermieter versuchen für sich zu gewinnen. Bestechungsgelder sind dabei schon Normalität. Verlierer bleiben dabei die Mittel- und Unterschicht. 

In Potsdam zeigt sich ein ähnliches Bild. In beliebten Stadtteilen zahlen Mieter, aufgrund von knappen Wohnraum, durchschnittlich bis zu 11,71 € pro Quadratmeter2. Um dieser fortschreitenden Entwicklung entgegen zu wirken, schreitet das Infrastruktur-ministerium ein und verhängt eine Mietpreisbremse in Brandenburg. Das jeweilige Bundesland prüft die Gebiete auf dieses Recht. Potsdam erfüllt alle Kriterien zu dieser Maßnahme, die einen zu hohen Anstieg der Preise verhindern soll. Das hieße, dass bei Neuvermietungen (von Bestandswohnungen) die Quadratmeterpreise nicht mehr als 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen.3 Doch Neubauten und die Erstvermietung von bestehenden Wohnungen sind davon ausgenommen.
Eine andere Regulierung der Preise beinhaltet das Bestsellerprinzip. Dabei wurde für ganz Deutschland festgelegt, dass derjenige, der einen Immobilienmakler zur Vermarktung beauftragt hat, nun auch die Provision tragen muss, womit der künftige Mieter entlastet wird. Dies gilt allerdings nur für Mietwohnungen und nicht dem Verkauf von Immobilien4.
In der aktuellen Lage ist dies ein guter Schritt in die richtige Richtung. Doch angesichts der zahlreichen Ausnahmen wird es zeitnah sicher kaum sichtbare Unterschiede für den Mieter geben.


1http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1885/umfrage/mietpreise-in-den-groessten-staedten-deutschlands/
2http://www.immobilienscout24.de/ratgeber/mietpreisbremse/bundeslaender/brandenburg.html
3http://www.pnn.de/potsdam/1022713/
4http://www.immobilienscout24.de/ratgeber/mietpreisbremse/bundeslaender/brandenburg.html

Bildquelle: http://magazin.wohnen.de/wp-content/uploads/mietpreisbremse-was-ist-das.jpg

Donnerstag, 12. November 2015

Mindestlohn, alles besser?

Am 1. Januar 2015 wurde in Deutschland der gesetzliche Mindeslohn von 8,50€ einegführt. Gut elf Monate später wird es Zeit für eine Zwischenbilanz. Wie hat sich der Mindestlohn auf die Beschäftigen und auf die Betriebe ausgewirkt? Ist wirklich alles besser geworden. Der Mindestlohn wurde eingeführt um das Einkommen der Erwerbstätigen zu steigern und für soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Doch wurde dieses Ziel wirklich erreicht? Es gab viele Horrorszenarien, die durch die einführung des Mindestlohnes, befürchtet wurden. Zum einen, dass viele Arbeitgeber Arbeitsplätze reduzieren müssen, aufgrund der steigenden Personalkosten. Dieses hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil. Die Arbeitslosenquote ist im Jahr 2015 weiter gesunken beziehungsweise stabil geblieben. Nur die Zahl der Minijobber ist gesunken, durch die Erhöhung des Entgeldes auf 8,50€ pro Stunde. Trotzdem muss man sagen, dass es Unternehmen gab, die Personal abbauen mussten. So zum Beispiel Taxi Unternehmen, oder Friseuresalons. So haben einige Taxiunternehmen ihre "Einsatzwagen" reduziert. Auch in meinem Betrieb (Arbeite in einem Souvenirsgeschäft am Alexanderplatz) wurden Stellen abgebaut, wobei ich selber profitiert haben durch die einführung des Mindestlohnes. Ich verdiene mehr und muss dadurch weniger Stunden pro Monat arbeiten.  
Eine weitere Befürchtung war die Preissteigerung für Verbraucher. Es ließ sich erkennen, dass Taxiunternehmen bundesweit ihre Preise um zehn Prozent erhöht haben, aber ein deutlicher Kundenrückgang ließ sich nicht erkennen. Auch in anderen Branchen der Dienstleistungen mussten die Preise erhöhr werden, um die Personalkosten zu decken. Unter anderen in Restaurant, bei Friseuren oder Hotelübernachtungen.Friseursalons haben ihre Preise für Haarschnitte erhöht, im Schnitt um 1-2€. Im Großen und Ganzen hattte das keine besonderen Auswirkungen, dennoch darf man dabei nicht vergessen, dass Friseursalons,die in Grenzregionen liegen, sehr zu kämpfen haben. 
Großes Angst hatte man besonders im Osten der Republik, wo viele Erwerbstätige um ihre Arbeitsplätze bangten. Jene Befürchtung hat sich bestätigt. So sind im Osten 24% der Arbeitnehmer betroffen, wohin gegen im Westen nur 9% Prozent betroffen sind. Meiner Meinung nach muss
Im folgenden möchte ich noch eins zwei andere Aspekte des Mindestlohnes eingehen. Er wurde eingeführt, damit keiner mehr am Existensminimum lesen muss, aber ist das nun wirklich so? Ein großes Problem ist, dass noch nicht alle Unternehmen und Brachen den Mindeslohn vollzogen haben, denn das Gesetz besagt, dass dieses bis 2017 geschehen muss. Zudem gibt es auch viele Außnahmen, somit Betriebe, die keinen Mindeslohn zahlen müssen. Sehr präsent ist mir da, das Beispiel Amazon, die von sich sagen, dass sie nicht dem Einzelhandel angehören, sondern ein Logistik Unternehmen sind. Folgen waren Tarifstreiks, die ohne Ergebnis blieben, da der US-Konzern nicht einlenkte. 
Letztendlich ist festzuhalten, dass die Einführung des Mindeslohnes längst überfällig war und die Absichten sicher positiv sind für soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Doch muss man feststellen, dass man sich zu wenig Gedanken über die Auswirkungen gemacht hat. Flächendeckend kann durchaus ein positives Fazit ziehen, aber man darf die Betriebe nicht vergessen, die stark zu kämpfen haben, weil sie vielleicht in einer Grenzregion sind oder nur ein kleiner Betrieb sind. Nicht für alle Erwerbstätigen war die einführung des Mindestlohnes von Vorteil! Es besteht weiter Optimierungsbedarf, wobei in Zeiten der Flüchtlingskrise, jedes politisches Problem in den Hintergrund gerät.
Was mich betrifft, ich habe als Student davon profitiert und auch meine Friseursalon hat die Preise anheben müssen, was mich aber nicht stört. Ich zahle gerne 1-2€ mehr, aber weiss dafür, das der Angestellte nicht nur Brot und Wurst leisten kann, sondern auch die Butter!

Quellen:

http://www.tagesspiegel.de/politik/die-lohnuntergrenze-und-ihre-auswirkungen-zwischenbilanz-nach-100-tagen-mindestlohn/11615202.html (letzter Zugriff am 12.11.2015 um 11:15)

http://www.insm.de/insm/kampagne/mindestlohn/mindestlohn-fail-ticker.html (letzter Zugriff am 12.11.2015 um 11:30)

http://www.morgenpost.de/kultur/tv/article137969790/Nahles-findet-die-Folgen-des-Mindestlohns-sehr-interessant.html (letzter Zugriff am 12.11.2015 um 11:30)

Mittwoch, 11. November 2015

SchuldnerAtlas: Immer mehr Deutsche sind überschuldet

Alljährlich beschäftigt sich der sogenannte SchuldnerAtlas mit den finanziellen (Not-)Lagen deutscher Haushalte und hat nun, zum Ende des Jahres, die Erkenntnisse über das Jahr 2015 veröffentlicht. Das Ergebnis: Mittlerweile ist jeder zehnte Deutsche überschuldet - einige davon zum Teil sogar so sehr, dass Sie eine Altersarmut riskieren. Mit anderen Worten: In Deutschland sind 6,7 Millionen Privatpersonen verschuldet, wovon sich sogar 3,95 (also mehr als die Hälfte!) in einer dauerhaften Schuldenspirale befinden. 
Besonders alarmierend ist dabei der Umstand, dass der Atlas zum zweiten Jahr in Folge eine merkliche Zunahme besonders schwerer Verschuldungsfälle verzeichnet hat. Wer dabei abwinkt und denkt, ihm würde "sowas nicht passieren" und eine Verschuldung wäre primär ein Problem erwerbsloser Personen, irrt. Natürlich ist ein stark begrenztes Einkommen in Folge der Arbeitslosigkeit noch immer eine stark gefährdete Verbrauchergruppe, doch mittlerweile gesellen sich immer mehr in Vollzeit arbeitende Personen in die Schuldner-Statistiken.

Wie kann das sein, wo Deutschland doch seit Jahren von wirtschaftlichem Aufschwung profitiert, das eingeführte Mindestlohngesetz das Einkommen von Arbeitnehmern gewährleisten soll und die Arbeitslosigkeit aktuell auf ein Rekordtief gesunken ist? Gründe können dabei eine ehemalige Selbstständigkeit, gestiegene Lebenskosten und erschwerte Lebensumstände wie beispielsweise Krankheit oder Trennung/Scheidung sein. Nachvollziehbare Gründe, jedoch nicht die Hauptfaktoren der aktuellen Überschuldungstendenz.

So gibt der diesjährige SchuldnerAtlas zu bedenken, dass die anhaltende Konsumsucht der Verbraucher zu der steigenden Überschuldungstendenz führt. So waren in den Ergebnissen der letzten Jahre gewisse Tendenzen im "Schuldnerprofil" zu erkennen. So wurden Schulden überwiegend im Osten Deutschlands von männlichen Mittdreißigern (zum Beispiel für Existenzgründung oder Hausbau) aufgenommen. Mittlerweile wird das Profil homogener. Auch im "goldenen Westen" leben mittlerweile vermehrt verschuldete Personen, die, wie auch im Rest von Deutschland, unabhängig von Alter und Geschlecht, zahlreiche Käufe "auf Pump" abwickeln - und schneller neues Geld leihen, als sie das vorher bereits geliehene zurückzahlen können.

Woraus resultiert dieser Kaufrausch? Muss es jährlich das neueste Smartphone für 869 Euro sein? Der Fernseher kann keine 4k darstellen, ein neues Gerät muss her! "Ich fahr das Auto schon seit drei Jahren, wird langsam mal Zeit, mir ein neues zu finanzieren". Vor allem die mittlerweile zahlreich angebotenen 0%-Finanzierungen sind besonders bei größeren Anschaffungen ein für viele verlockendes Argument, für die schnelle Bedürfnisbefriedigung. Heikel wird es nur dann, wenn der Menschenverstand hinter das "haben-will" tritt und immer mehr und mehr finanziert wird und immer mehr Geld geliehen wird, als man eigentlich zurück zahlen kann. Zum Glück gibt es bald wieder ein neues iPhone....

Quellen:
http://www.creditreform.de/nc/aktuelles/news-list/details/news-detail/schuldneratlas-deutschland-2015-2157.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/schuldneratlas-fast-jeder-zehnte-deutsche-ist-ueberschuldet-a-1062053.html
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/7596544/wo-jeder-siebte-ueberschuldet-ist.html
http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article134057480/Kaufrausch-auf-Pump-stuerzt-Deutsche-in-den-Ruin.html
Unseren Hintern ist es uns wert!                                                                von John G.


Ökonomisches Denken und Handeln ist ist meiner Meinung nach auf jeden Fall auch ein Teil Kalkulation. Man denkt an Mengen, Sorten und Haltbarkeiten von Produkten! Der Ein- und Verkauf wird strengstens kontrolliert und überwacht.

Man stellt Prognosen auf, die in Zukunft eintreffen könnten, damit man sich in Sicherheit wägt erstellt man Kalkulationen, um gewissen Risiken vorzubeugen. Denn Präventivmaßnahmen geben Sicherheiten zur Geldpolitik, aber auch zu anderen ökonomischen Sektoren, deswegen ist die Kalkulation enorm wichtig und auch effizient.


In meinem Beitrag geht es diesmal, um die Wichtigkeit von Toilettenpapier. Was würden wir nur ohne diesen wertvollen Stoff nach unserem alltäglichen Geschäft tun, wie würden wir uns sauber halten und was gibt es für Alternativen, die einerseits nachhaltig und andererseits auch noch kostengünstig wären!

Unser Allerwertester wird schon echt verwöhnt! Wir haben Toilettenpapier in unterschiedlichen Farben,Formen, Konsistenzen, Duft-grade und Preise, also in so vielen unterschiedlichen Varianten. Das Geschäft boomt im wahrsten Sinne des Wortes und an all möglichen Orten, ob zuhause daheim, in der Bahn, am Arbeitsplatz oder auch im Flugzeug. Solch ein lukratives Geschäft mit all den Hinterlassenschaften wird wohl weiterhin konsumiert und benötigt.

Meiner Meinung nach bin ich echt heil froh, dass es Toilettenpapier gibt und ich denke es ist wohl mit einer der besten Erfindungen, die der Menschheit wirklich etwas positives bringt. Ich glaube die Frage ist berechtigt was würden wir in unseren Industrieländern nur ohne solch ein weiches Papier tun oder wollen wir uns nach jedem Stuhlgang immer unseren Hintern gründlichst abwaschen wie in Ländern, die sich kein Toilettenpapier leisten können.

Welch ein Geschenk und Segen Gottes, dass wir Toilettenpapier haben!

Also, ich wünsche euch vom ganzen Herzen, dass euch euer Toilettenpapier nie ausgeht, damit ihr nie in die Bredouille kommt ohne euren Hintern abzuwischen zur Arbeit oder in die Universität müsst und denkt daran ein sauberer abgewischter Hintern gibt einem ein besseres Gefühl der Sauberkeit als ein nicht abgewischter Hintern!

So, ich wünsche euch noch weitere glückliche erfolgreiche ökonomisch denkende und handelnde Jahre an der Universität Potsdam und ich steh zu meiner Kern-aussage:

Unseren Hintern ist es uns wert! Oder nicht???


Die Flüchtlings"krise"

Die Flüchtlings“krise“


Eines der zurzeit wichtigsten Themen in den Nachrichten ist die Flüchtlings“krise“.
Ich habe das Wort “Krise“ in Anführungsstrichen gesetzt, weil ich der Ansicht bin, dass man diese Situation nicht unbedingt Krise nennen sollte. Es mag sein, dass die Flüchtlinge, die Deutschland zurzeit aufnimmt, erst einmal die Wirtschaft und Staatsausgaben belasten werden, aber das wird nicht für immer so bleiben.
Es ist unbestreitbar, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in einigen Hinsichten sehr kostspielig und problematisch ist, wie etwa die Problematik mit der Unterbringung und der Versorgung. Doch sie muss nicht zwingend eine Krise bleiben. Viele Ökonomen sehen sogar in dieser Flüchtlings“krise“ einen Gewinn für die Wirtschaft. Nach Einschätzung führender Ökonomen seien die hohen Flüchtlingszahlen eine Stütze des Wachstums in Deutschland. Sicherlich sind diese Flüchtlinge fürs erste vielleicht eine Belastung für Deutschland, weil der Staat auf eigene Kosten diesen Menschen auch irgendwie helfen. Aber wenn man mal etwas gründlicher darüber nachdenkt, dann hat diese „Krise“ auch ein paar Vorteile. Wir sollten das beste aus der Lage machen, in der wir uns befinden. Wenn man die Flüchtlinge erst einmal in den Arbeitsmarkt und in das Bildungssystem eingliedert, dann stellen diese Menschen eher einen Gewinn für die Wirtschaft Deutschlands dar. Dieser Prozess wird sicherlich viel Zeit und Geld kosten, dass man in die Bildung und Versorgung investiert. Man sollte, wie auch Marcel Fratzscher sagt, die Ausgaben jedoch viel mehr als Investition sehen. Dieser sagt, es sei so ähnlich wie bei einer frühkindlicher Bildung. Das Geld komme auch erst nach Jahre später zurück, wenn die einstigen Kinder berufsfähig seien und über Steuern mehr als die Summe zurückzahlen könnten. Man bekommt letztendlich das Geld wieder rein. Und selbst wenn diese Eingliederung in den Arbeitsmarkt und in das Bildungssystem nicht gleich so reibungslos verläuft, wie man es sich erhofft, stellt das meiner Meinung kein Problem dar. Es hat doch auch damals schon mit den türkischstämmigen Gastarbeitern so gut geklappt, obwohl diese weder deutsch sprechen konnten noch eine Ahnung hatten, wie das System hier in Deutschland so läuft. Und es hat doch trotzdem funktioniert und diese waren eine Bereicherung für Deutschland. Warum sollten diese Männer, Frauen und auch Kinder das nicht auch sein können? Die Flüchtlinge würden lernen auf eigenen Füßen zu stehen, womit der Staat ihnen nicht mehr helfen müsste, sie würden ihren eigenen Lebensunterhalten verdienen, vor dem Krieg in ihrem Land gerettet sein, zur einer Besserung der Wirtschaft beitragen und Deutschland für immer dankbar sein. Aussagen wie Flüchtlinge nehmen den deutschen Die Arbeitsplätze sind meiner Ansicht nur irgendwelche Ausreden. Nach Marcel Fratzscher gäbe es 600.000 offene Stellen. Es gibt also genug Arbeitsplätze, so dass die Aussage Flüchtlinge nehmen den Deutschen ihre Arbeitsplätze nicht ganz richtig ist. Außerdem dürfen Flüchtlinge in den ersten drei Monaten sowieso gar nicht arbeiten. Und selbst nach diesen drei Monaten gibt es immer noch die Vorrangprüfung. Deutschland hat richtig gehandelt, sowohl wirtschaftlich als auch humanitär. Und Letztendlich sind die anfänglichen „hohen Kosten“ als Investition in die Zukunft Deutschlands zu sehen. Sehen wir diese Situation als Herausforderung und nicht als Krise, denn alles in allem hätte Deutschland schlussendlich doch recht viel gewonnen.







Verrücktes Sponsoring



Verrücktes Sponsoring



 ...und erkennt ihr den Hauptsponsor dieses interessanten Abenteuerfilms?

 https://www.youtube.com/watch?v=FHtvDA0W34I 

  • Verrücktes Sponsoring von Red Bull! Space Jump von Felix Baumgartner. Ein paar fakten:
  1. Höchster Absprung eines Fallschirmsprungs aus 38.969,4m.  
  2. Der mit 36.402,6 m tiefste freie Fall.  
  3. Die mit 1357,6km/h größte im freien Fall erreichte Geschwindigkeit ohne Stabilisierungsschirm.

Was heißt eigentlich Sponsoring?

Unter Sponsoring versteht man die Förderung von Einzelpersonen, einer Personengruppe, Organisationen oder Veranstaltungen durch eine Einzelperson, eine Organisation oder ein kommerziell orientiertes Unternehmen in Form von Geld-, Sach- und Dienstleistungen mit der Erwartung, eine die eigenen Kommunikations- und Marketingziele unterstützende Gegenleistung zu erhalten. Dabei spielen „Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle“ dieser Maßnahmen und eine vertragliche Beziehung zwischen Sponsor und Gesponserten, in welcher Leistung und Gegenleistung definiert sind, eine wichtige Rolle.
 
Egal ob eine kleine Fußballmanschaft im Dorf, die Formel 1, ein großer Kinofilm oder andere. Alle haben eins gemeinsam. Ohne die Sponsoren ist ein dasein kaum möglich. Bei der kleinen Dorfmanschaft sind es oft kleine Unternehmen die gerne ihre Kicker unterstützen. Die sich einfach zeigen wollen, dass es sie noch gibt. Bei der Formel 1 oder einen Kinofilm (siehe link) sind die Absichten der großen Weltkonzerne sicherlich andere.


Ein paar Fakten und Zahlen über Red Bull!


Das totale Marketing. Kein Getränkekonzern gibt so viel Geld aus, um seinen Namen bekannt zu machen, wie Red Bull. 
Red Bull ist die einzige Weltmarke Österreichs, die blau-silberne Dose mit dem Energy Drink ist inzwischen in über 160 Ländern der Welt erhältlich und wird jährlich über vier Milliarden Mal verkauft. 2010 belief sich der Konzernumsatz auf 3,7 Milliarden Euro. Dabei ist Red Bull eigentlich kein Getränkehersteller, sondern „nur eine Vertriebsmaschine“. Die weltweit knapp 8.000 Mitarbeiter arbeiten fast ausschließlich im Marketing und im Vertrieb. Die Produktion der Getränke, Abfüllung und Logistik erledigen externe Dienstleister.
Angeblich mehr als eine halbe Milliarde Euro lässt Red Bull jedes Jahr aus seinem gewaltigen PR-Etat für Sportsponsoring springen. Mehr als ein Drittel gehen davon an das Formel-1-Team.


Doch was sind die wichtigsten Ziele der Sponsoren?

  • Präsentation der Marke, Produkt, Image in erlebnisorientierter Atmosphäre
  • Sympathie gewinnen
  • Gegenleistung erwirtschaften
  • Identifikation der Zielgruppe zur Marke/Produkt
 
 Quellen:
Manfred Bruhn: Sponsoring. systematische Planung und integrativer Einsatz. 5., vollst. überarb. und erw. Auflage. Gabler, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-8349-1111-7