Montag, 12. November 2018

Ökonomisches Denken und Handeln im Bezug auf Marketing


Ökonomisches Denken und Handeln in Bezug auf Marketing



Hallo liebe Leserinnen und Leser,


in der ersten Stunde unseres BWL Seminares wurde uns die Frage gestellt „Was ist ökonomisches Denken und Handeln?“.
Für mich bedeutet ökonomisches Denken und Handeln, als Privatperson zu wissen wie man in der Wirtschaft bestehen kann. Das heißt auch mit Geld umgehen zu können, aber auch resistent gegenüber manchen Einflussfaktoren zu sein.


Einer dieser Einflussfaktoren ist das Marketing der Wirtschaft, womit wir auch schon bei unserem Thema des heutigen Blogs angekommen sind.
In diesem Blog möchte ich euch näherbringen was Marketing ist und welchen Einfluss es auf uns Konsumenten hat.
Marketing bedeutet, dass Sachgüter und Dienstleistungen in unterschiedlichsten Formen an die potenziellen Kunden gebracht werden sollen. Im Bereich Marketing gibt es verschiedene Marketingstrategien, wodurch das Unternehmen versucht ihren Absatz zu steigern und ihre jeweiligen Ziele zu verwirklichen.
Natürlich sollen aber auch Kundenwünsche und -erwartungen mit einbezogen werden.


Welchen Einfluss haben aber Werbung und Co. auf uns Konsumenten?

Wie wir alle wissen tauchen Formen des Marketings jeden Tag in unserem Leben auf wie z.B. Werbung auf Plakaten, in TV-Spots usw. Diese verschiedenen Werbungen führen dazu, dass uns Merksätze oder die Bilder im Kopf bleiben und wir diese Marken und Dienstleistungen im Gehirn speichern.  Durch die gute Vermarktung werden wir Konsumenten dazu gebracht mehr zu konsumieren und gegebenenfalls sogar Güter und Dienstleistungen anzuschaffen, die wir möglicherweise nicht mal benötigen.
Wie unser Kaufverhalten zustande kommt und welche Marketingstrategien und -arten es gibt werden in den kommenden Blogs erklärt.



www.business-on.de/marketing-definition-marketing-_id40489.html
https://www.marketing-studieren.de/infos/was-ist-marketing/

Montag, 5. November 2018

1. Ökonomisches Denken und Handeln/Nachhaltigkeit


Hallo liebe Leserinnen und Leser,

zunächst möchte ich euch einmal erklären was ich unter Ökonomischen Handeln / Denken verstehe. Ökonomisches handeln ist für mich möglichst effizient handeln, also mit wenig Leistung viel Ertrag zu erhalten. Das bedeutet seine Ziele best möglich mit den geringst möglichen Mitteln die zu Verfügung stehen zu erreichen.
Dabei darf man einen grundlegenden Aspekt nicht vergessen, nämlich die Nachhaltigkeit. Denn viele Handlungen scheinen erst einmal ökonomisch, sind es dann im Nachhinein jedoch nicht, da nicht an die Konsequenzen gedacht wurde.

Ein Beispiel dafür ist der Umgang mit Plastik. Wir alle haben es tagtäglich um uns herum, sei es im Supermarkt, im Haushaltsmüll oder auf der Straße am davon wehen. Plastik ist in unsere Gesellschaft so normal geworden, wie die Luft zum atmen. Dabei verbringt sich hinter dem Phänomen Plastik so viel mehr als das nützliche Verpacken unserer Lebensmittel, Einkäufen ect. Es zerstört nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch gleich die ganze Umwelt. Dennoch ist es für die meisten Konzerne am ertragreichsten, wenn sie ihre Produkte in Plastik verpacken, da dieses sehr leicht und günstig zu produzieren ist, zudem werden dadurch die Produkte vor potentiellen Verschmutzungen beschützt.

Was dabei allerdings nie berücksichtigt wird, sind die Folgen für die Umwelt. Denn nur knapp 30% des jährlich produzierten Plastikmülls der EU wird wiederverwertet. Die restlichen 70% landen auf Müllkippen, in den Verbrennungsanlagen oder der Umwelt. Laut der EU Kommission entstehen jedes Jahr ca. 26 Millionen Tonnen Plastikmüll, dabei landen 18 Millionen Tonnen Plastikmüll in der Umwelt, dies entspricht den 70%. Dies ist eindeutig zu viel.

Im laufe der Nächsten Blogs wird besonders auf das Thema Nachhaltigkeit in Bezug auf Plastikmüll eingegangen.

Tobias Lochau



Ökonomisches Handeln - alles eine Frage des Prinzips?


Ökonomisches Handeln – alles eine Frage des Prinzips?

Was genau bedeutet ökonomisches Handeln und Denken in der heutigen Zeit für mich? Als ich mit dieser Frage konfrontiert wurde, wusste ich erstmal nichts damit anzufangen. Ökonomisch? Was soll das überhaupt sein?

Wenn man sich mit Ökonomie beschäftigt, stolpert man kurz- oder langfristig über das ökonomische Prinzip und den homo oeconomicus. Beide Themen sind fest in der Ökonomie verankert.

Das ökonomische Prinzip beschreibt das Verhältnis von eingesetzten Mitteln und erzielten Leistungen (Input-Output-Zusammenhang). Das heißt, wie wir am effizientesten unsere begrenzten Mittel einsetzen, um den größtmöglichen Gewinn zu erreichen (Gewinnmaximierung). Vom ökonomischen Prinzip gibt es drei Ausprägungen.

Beim Minimalprinzip versucht man, das gesetzte Ziel (Output) mit einem minimalen Einsatz von Mitteln (Input) zu erreichen. Zum Beispiel will man mit einem minimalen Einsatz von Äpfeln einen maximalen Ertrag von Saft erhalten.

Beim Maximalprinzip soll mit Hilfe der vorhandenen Mittel (Input) der größtmögliche Ertrag (Output) erzielen werden. Zum Bespiel will man mit dem Geld, welches monatlich vorhanden ist, die meisten Äpfel kaufen.

Das Optimumprinzip vereinigt beide Prinzipien miteinander. So ist dieses Prinzip darauf ausgerichtet, dass die eingesetzten Mittel (Input) und der Ertrag (Output) im optimalen Verhältnis zueinanderstehen. Bei der Apfelsaftherstellung stellt sich die Frage, wie man den meisten Saft mit einem angemessenen Aufwand erhält.

Der homo oeconomicus handelt stets nach dem ökonomischen Prinzip. Er folgt dem Rationalprinzip und ist auf die Nutzenmaximierung ausgerichtet. Doch gilt das auch für die Realität? Handelt jeder Mensch rational oder werden wir doch eher durch andere Einflüsse geleitet?

Ich bin der Auffassung, dass viele unserer Handlungen durch Emotionen und Einstellungen geprägt sind und wir somit nicht immer ökonomisch handeln. So muss es neben dem homo oeconomicus noch eine andere Form geben. Forscher entwickelten das Modell des homo reciprocans, bei dem Gefühle über Vernunft siegen und die Prinzipien über Bord geworfen werden.

Für ein Produkt mit Mehrwert, wie eine umweltschonende Verpackung oder ein Biosiegel, würden viele Menschen mehr bezahlen, da sie sich mit dem Produkt eher identifizieren können. Somit können das ökonomische Denken und Handeln von Emotionen und Lebenseinstellungen beeinflusst werden.

So stellt sich die Frage, ob wir wirklich dem Modell des homo oeconomicus entsprechen oder ob nicht in jedem von uns ein homo reciprocans steckt?

Michelle Schulze

Quellen:




4. Ökonomisches Denken und Handeln/Nachhaltigkeit (Yannick)

4. Ökonomisches Denken und Handeln/Nachhaltigkeit

Plastikmüll ist unvermeidbar, und er wird wohl noch lange Zeit bestehen bleiben, daran gibt es keinen Zweifel. Jedes Jahr landen Unmengen an Plastikmüll in unseren Ozeanen. Die Meeresströmungen haben fünf gigantische, sich langsam bewegende Strudel gebildet, in denen sich der Kunststoff sammelt. Aktuelle Studien zeigen, dass mindestens 5 Billionen Stück, die über 250.000 Tonnen wiegen, in den Ozeanen der Welt schweben. Der größte Teil des Plastikmülls sinkt oder bleibt in den besagten Strudeln gefangen. Ein bedeutender Prozentsatz davon fließt täglich an unsere Küsten. Doch die Tatsache, dass sich Kunststoff in unseren Meeren befindet, ist nicht, dass einzige Probleme. Die Zersetzung von Plastikmüll ist ein äußerst langwieriger Prozess und dauert teilweise bis zu 500 Jahren. Darunter leiden besonders die Flora und Fauna des Ozeans und bringt letztendlich das gesamte Gleichgewicht auseinander. Somit wird gleichzeitig auch die Gesundheit von jedem Menschen der Meerestiere isst riskiert.  Wenn wir den Kunststoff nicht reinigen und die fortgesetzte Verschmutzung der Ozeane stoppen, stehen wir vor dem möglichen Aussterben vieler Meerestierarten und der Unterbrechung des gesamten Ökosystems. Es muss sich schnell etwas an der Plastiksituation ändert, ansonsten steht die gesamte Menschheit vor einem gravierenden Problem.  Einen Schritt in Richtung plastikfreier Ozean wurde seit letztem Sommer in Deutschland, mit den kostenpflichtigen Plastiktüten, bereits getan.

 
The oceans give us life. We give them plastic. Let’s invent our way out of
this. Together. (Parley for the Oceans)

Yannick Holze.

Quellen:
http://www.parley.tv/oceanplastic/#parley-air-strategy-1
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-07/plastik-meer-tiefsee-nordpazifik
muellstrudel-oekosystem

3. Ökonomisches Denken und Handeln/Nachhaltigkeit

Wir alle kennen dieses Problem und trotzdem scheint es so, als gäbe es keine Lösungen.
Plastik. 
Der Mensch stellt es her, andere leiden darunter. So auch die Tiere im Meer.
Ich weiß nicht, ob es euch genau so geht. Jedes Jahr wenn ich in den Urlaub fliege, sehe ich immer mehr Plastik am Strand. Etiketten von Flaschen, Deckel und ähnliches tummelt sich dort. 
Auf den ersten Blick wirkt das alles nicht so schlimm, doch wenn man die Folgen kennt, dann denkt man ganz anders über die Sache. 

Über 10 Millionen Tonnen Abfälle gelangen jährlich in unsere Ozeane. Tausende Tierarten finden dadurch kläglich ihren Tod. Doch nicht nur Fische sind betroffen.
Seevögel suchen nach Nahrung und verwechseln diese mit Plastik. Durch den Plastikmüll kommt es zu immer mehr gefährdeten Tierarten. Schon im Jahr 2011 warnte die IUCN (Weltkulturschutzorganisation), dass im Mittelmeer 40 Fischarten bedroht sind. Das war vor sieben Jahren. Früher fand man Delphine oft im Mittelmeer und heute gehören sie zu den bedrohten Tierarten.

 In der Stadt Almería wird Gemüse für ganz Europa angebaut. Das alles geschieht in Plastikgewächshäusern. Laut der englischen Zeitung "The Guardian" fallen dort jährlich ca. 45.000 Tonnen Plastikmüll an. Die Plastikreste gelangen ins Meer. In dem Bericht hieß es, dass ein Pottwal in der Nähe der Stadt gefunden wurde. In ihm befanden sich 17kg Plastik und ein gesamtes Gewächshaus. Jetzt denken sich manche vielleicht: "Ist halt so, betrifft ja nicht mich" . 
Wenn du gerne Fisch isst, betrifft es auch dich. Plastik landet auf unserem Teller. Speisefische enthalten Mikroplastik, welches so winzig ist, dass es vom Körper aufgenommen wird. Die Folgen zeigen sich erst nach Jahren. 

Da dieser Blog viel zu lang werden würde, kann ich euch nur empfehlen dieses kurze aber informative Video anzuschauen. Es zeigt die Probleme des Plastikmülls einfach und verständlich.

In vielen Südostasiatischen Ländern wird Plastik viel zu selten gesammelt und am Ende verwertet.
Dh. das Plastik landet in der Natur. Weltweit verbraucht China am meisten Plastik in der Welt. Indonesien auf Platz 2. 

Lösungsansätze wären z.B, dass es höhere Steuern auf Einwegprodukte gäbe. Schon vor einem Jahr testete Rewe den Verzicht auf Plastiktüten in der Obst und Gemüse Abteilung. Strengere Strafen für Müllsünder sollte es genau so geben. 

Ich bin kein Öko-Freak oder sowas. Mich stört es nur, dass viele Menschen einfach weg schauen. 
Warum sind sich etliche zu schade um Plastik aufzuheben? Drücken beim Kniebeugen 150kg aber bücken sich nicht, um einen Deckel aufzuheben. Egoistisch gegenüber den Tieren und der Umwelt. Aus welchen Grund rennt man mit einer Zigarette ins Meer und wirft sie ins Wasser sobald sie aufgeraucht wurde? 
Entweder mangelnde Intelligenz oder reine Faulheit. Der Mülleimer ist ja meist bis zu zehn Meter entfernt. Das ist ein sehr weiter Weg. 

Es sind die kleinen Dinge, die am Ende den Unterschied ausmachen können. Selbst wenn ich nur eine einzige Person davon überzeugen konnte ein wenig aufmerksamer im Umgang mit Plastik zu sein, freut mich das. 
Schreibt mir eure Erfahrungen. Geht es euch im Urlaub genau so wie mir? Findet ihr auch, dass es von Jahr zu Jahr schlimmer wird? Achtet ihr mittlerweile mehr auf euren Plastikverbrauch ?
Danke an alle die kommentieren.

Quellen: https://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/plastik/korallendreieck/
https://www.zeit.de/video/2018-08/5825387646001/plastik-im-meer-erst-vergiften-wir-den-ozean-dann-uns-selbst
https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/muellkippe-meer/muellkippemeer.html
https://www.welt.de/wirtschaft/article170074942/Rewe-verbannt-die-Plastiktuete-fuer-Obst-und-Gemuese.html

Sonntag, 4. November 2018

2. Ökonomisches Denken und Handeln/Nachhaltigkeit



Plastik- effizient und effektiv?


Das Kunststoffe ihre Notwendigkeit und Nutzen in der Gesellschaft einnehmen, dürfte wohl jedem klar sein. Ein effizientes und effektives Prinzip die Stoffverbindung mit ihren Wundereigenschaften aus wirtschaftlicher Sicht einzusetzen. Denn ich bezweifle eine Ersetzbarkeit von Alternativprodukte, die ebenso vielfältig sind.

Ein einfaches und erfolgreiches Prinzip Nahrungsmittel, Wertstoffe sowie Transportgüter in Kunststoff zu umhüllen. Das Produkt wird hergestellt, verpackt und geliefert. Der Konsument öffnet es, das Kunststoffteil landet im Müll und anschließend in Großmengen im Meer.

„1 800 000 000 000 Plastikteilchen schwimmen schätzungsweise im Great Pacific Garbage Patch“ (Nordpazifischer Müllstrudel), berichtet ein Artikel aus der “Zeit“. Eine für mich schockierende Zahl. Das Wissen, dass nur 1% des Gesamtplastiks in unseren Ozeanen lokalisiert worden ist, schockiert mich allerdings mehr.
Mehr als die Hälfte der Kunststoffabfälle stammt aus fünf Ländern. Die Wege von der Produktion, bis hin zum schwimmenden Teil im Meer, sind kurze. Flüsse und Gewässer schwemmen die Kunststoffe an das Ufer, es bilden sich große Mülldeponien. Der Müll der Bevölkerung und Industrie gelangt anschließend in das Ökosystem Meer und über die Nahrung wieder in das Ökosystem Mensch.
Kläranlagen treiben Mikroplastik in den Ozean. Fischernetze landen im Wasser, alltägliche Abfälle landen über Bord, Sürme und Flutten reißen Gegenstände vom Land ins Wasser.

Die Probleme der Kunststoffe in den Weltmeeren sind erkennbar und doch so irritierend. Denn klar sieht man, dass wir als Produzent der Kunststoffe, gleich Konsumenten der Kunststoffe und ebenfalls Destruenten der Kunststoffe sind.
Der Einsatz von Kunststoffe ist aus wirtschaftlicher Sicht sehr effizient und effektiv. Entspricht aber nicht der Effizienz und Effektivität aus sozialer, moralischer und ökologischer Sicht. 

Anthony Langer


Quellen:  

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-07/plastik-meer-tiefsee-nordpazifik-muellstrudel-oekosystem
https://www.geo.de/5743-thma-plastikmuell
http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/meere/plastik-im-meer-beeintraechtigt-tiere-unterschiedlich-14475449.html






Sonntag, 28. Oktober 2018

Es geht wieder los!

Pünktlich zum Herbstbeginn werden die Studierenden des Schulfaches Wirtschaft, Arbeit, Technik mit der Frage, was es bedeutet "ökonomisch zu Denken und zu Handeln" auseinandersetzen. Vom 5. November bis Anfang Dezember werden 12 Studierende in drei Gruppen jeweils vier Blogs posten. Wir freuen uns und sind gespannt, welche Themen diesen Herbst die Studierenden beschäftigen werden.

Viel Spaß beim bloggen, lesen und kommentieren

wünscht

Benjamin Apelojg