Montag, 9. November 2015

Alles auf Pump?!



Wer kennt das nicht: Mal eben 1,50 € für‘s Essen 1 in der Mensa vom Kommilitonen geliehen oder am Monatsende 50 € von den Eltern und nochmal 100 € für den Sommerurlaub von Oma und Opa. Im Privatbereich sind solche "Leihgaben" im Großen und Ganzen recht unproblematisch und z.T. auch unverbindlich, sprich dem/der Kommilitonen/in sollte man das Geld irgendwann zurückgeben oder im Gegenzug mal einen Kaffee spendieren. Großeltern und Eltern sehen dagegen oft von einer Rückzahlung ab. Wie ist es aber, wenn Teile der Gesellschaft, Wirtschaft und Staat nur noch auf diese Weise funktieren? Wenn ein großer Teil der Volkswirtschaft und des Wohlstands eines Landes auf Pumpgeschäften basiert oder, anders gesagt, auf einer großen fiktiven Kapitalblase? Diese Formulierung klingt vielleicht zynisch und auch etwas paranoid, aber es scheint doch etwas Wahres daran zu sein. Man denke an die Finanzkrise im Herbst 2008, die ausgelöst wurde durch die Pleite der US-Großbank Lehman Brothers. Der Grund dafür war, dass Unternehmen (und viele andere auch) feststellten, dass dem geschriebenen Geld (Aktien, Kredite, Fonds) keine echten Werte (Immobilien u.a.) gegenüber standen bzw. dass diese Werte auch wieder an Kredite gebunden waren und man als Eigentümer eines Hauses nur Geld erhält, wenn man es auch verkauft bekommt. Aber genug der Theorie.
Dieses System des sich-Geld-Leihens ist legitim, solange das Geld auch wieder zurückgegeben wird bzw. ein Gegenwert besteht. Aus BWL-Sicht gibt es dazu folgende Vorgaben, die ich für private Haushalte etwas umformuliert habe: Kleine variable Ausgaben (Wocheneinkauf, Kneipenbesuch) sowie auch fixe und langfristige (Miete, Versicherung, Kommunikationskosten/Handyvertrag) sollten nicht mit Krediten bezahlt werden (Befög/ Studienkredite nehme ich hier mal raus). Langfristige und große Ausgaben können andererseits über geliehenes Geld finanziert werden, da es (meist) einen Gegenwert oder eine Sicherheit gibt, z.B. Darlehen (Wohnungs- und Hauskauf/-bau), Kredite für Autos, teure technische Geräte etc. Was man allerdings seit geraumer Zeit beobachten kann, ist der inflationäre Umgang mit Krediten, unabhängig davon, ob es sich nun um einen privaten Haushalt oder den von Industrie oder Staaten handelt. Um Geld unters Volk zu bringen und den Markt am Leben zu halten, wurde in den letzten Jahren von der EZB kontinuierlich der Leitzins gesenkt. Das hatte zur Folge, dass Kredite günstiger geworden sind, denn man muss schlichtweg weniger Zinsen zahlen. Die Kehrseite der Medaille ist, dass sich Sparen kaum noch lohnt. Die dadurch enstandenen Angebote à la 0% Finanzierung für Fernseher, Smartphone und Waschmaschine sind natürlich auch verlockend, gerade wenn man die Gesamtsumme für ein Produkt gerade nicht zur Verfügung hat. Das Problem ist der Status Quo im Falle der Zahlungsunfähigkeit - dann ist nämlich (fast) aller Wohlstand wieder weg. Elektrogeräte verlieren extrem an Wert, durch einen Weiterverkauf lassen sich kaum die Schulden decken. Im Idealfall und wenn bei der Finanzierung nichts dazwischen kommt, sind diese Angebote nichtsdestotrotz sehr praktisch. Jeder sollte allerdings vorsichtig sein und überlegen, ob er nun wirklich das brandneue I-Phone oder den aktuellesten Smart-TV wirklich braucht und dafür sein Konto längerfristig belasten möchte.

Es gibt aber auch Wirtschaftszweige, die ohne solche Pumpgeschäfte gar nicht funktionieren würden - beispielhaft dafür ist die Immobilienbranche. Hier steht im Normalfall einer hohen Finanzierungssumme der entsprechende Gegenwert gegenüber. Die Entwicklung der Eigentumswohnungspreise in Berlin steht jedoch auf einem anderen Blatt. Seit einem knappen Jahr wird in Berlin auch von "der Blase" gesprochen, die langsam am Platzen ist. Zum einen werden Bauherren und Investoren ihre Wohnungen nicht mehr los ( 400.000€ für eine 2-Raumwohnung in Friedrichshain scheinen also doch überteuert zu sein), zum anderen verschulden sich private Haushalte auf Jahrzehnte mit dem Kauf bzw. der Finanzierung dieser. Und die Frage, ob der angegebene Wert dem tatsächlichen Marktwert entspricht oder wie denn der wirkliche Gegenwert ist, kann und will keiner beantworten. Bei Lehman Brothers wollte das auch niemand.
Ein Beispiel für eine mögliche Blase möchte ich aber noch nennen. Der wichtigtste Industriezweig Deutschlands hat sich ebenfalls in der Finanzierungsfalle verfangen - die Autoindustrie. In einer VL im Bereich Politikwissenschaft bekam ich mal den Tipp vom Prof., je weniger ich zu einer Thema im Internet fände und je mehr dieses höchst einseitig im Netz erklärt werde, desto mehr sollte ich es hinterfragen. Im Internet finde ich zahllose Berichte wie toll Leasing für Autos sei, dass die einzige Tücke die Wartungverträge seien und dass generell deutsche Autobanken besser seien als ausländische. Aha. Fakt ist, dass sich die Autopreise seit den 1990iger Jahren nahezu verdoppelt haben, die Nettogehälter aber nicht. D.h., um einen Golf zu fahren, muss man tiefer in die Tasche greifen als noch 1995, auch ins Verhältnis zum seither gestiegenen Durchschnittseinkommen gesetzt. Daher bietet sich eine 200€ Leasingrate an, im Vergleich zur 500€ Finanzierungsrate, und man hat auch immer das neueste Modell (O-Ton alle Autohersteller). ABER ich erlange keinen Gegenwert, denn nach dem Leasing ist das Auto weg. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit oder bei Zahlungsproblemen ist das Auto weg (Restschuldversicherungen gibt es, diese sind aber sehr kostspielig). Und wenn man beschließt, seine Lebenssituation spontan zu ändern (Ausstieg, Umzug, neuer Job bei dem man kein Auto benötigt), ist das der freundlichen deutschen Autobank völlig schnuppe, denn das Leasing läuft, solange der Vertrag dauert.



Vorsicht, Prüfung und genaues Überlegen und Vergleichen sollte aber bei allen Krediten oberste Maxime sein. Eine Finanzierung ist nicht grundsätzlich schlecht, aber es gibt viele Tücken. Sowohl für private Haushalte als auch für die Wirtschaft und ganze Staaten sollte das finanzielle Rückgrat nicht aus Pumpgeschäften bestehen, denn Deutschland hat keine Omi, die auf die Rückzahlung von 100€ für den Sommerurlaub verzichtet.

Zuckerbrot und Peitsche – Brauchen wir eine Zuckersteuer?

von Juliane N. 
 


Es lauert überall: das weiße Gold versteckt sich in vielen Nahrungsmitteln. Der Werbeindustrie gelingt es durch neue oder andere Bezeichnungen den Konsumenten zu täuschen, sodass dieser oft nicht in der Lage ist, den tatsächlichen Zuckergehalt wahrzunehmen. Dabei haben mehr als die Hälfte der deutschen Bürger mit Übergewicht zu kämpfen und die Zahlen steigen jährlich. 



Nun fordern die Krankenkassen eine Zuckersteuer, um den Konsum einzudämmen. Länder wie Frankreich und Mexiko machen es vor; die Franzosen verhängten einen Abschlag auf Getränke mit zuckerhaltigem Inhalt. Die Staatskassen erfreuten sich an 280 Millionen Euro jährlich  durch diese Maßnahme.1 Vor allem die Menschen mit einem geringem Einkommen sollen in ihrem Kaufverhalten durch die Steuer in die richtige Bahn geleitet werden. Da dieses Klientel eine höhere Neigung zu einer ungesunden Ernährung hat, die zu Adipositas und Diabetes führen kann, sollen diese durch die Politik „unterstützt“ werden.
Doch ist dies der richtige Weg? Die Meinungen gehen dabei auseinander. Nur 30%, laut Forsa-Befragungen, sprechen sich für eine Zuckersteuer aus.2 In Dänemark gab es die Fettsteuer, die aber nach nur einem Jahr wieder abgeschafft wurde. Man erkannte, dass es keine spezifische Änderung der DänInnen in ihrem Ernährungsverhalten gab. Desweiteren wurden die Geldbeutel der Geringverdiener übermäßig belastet und die Verwaltung dieser Steuer nahm zu hohe Dimensionen an.3 
Sinnvoller wäre es, das Problem bei der Wurzel zu packen und für eine bessere Aufklärung hinsichtlich des Ernährungsverhaltens zu sorgen. Schon im Kindesalter sollten präventative Auseinandersetzungen mit dieser Marterie geschehen, die immer wieder, z.B. durch schulische Einheiten, gestützt werden sollten. Doch Vorbilder bleiben nun einmal die Eltern. Fehlt es dort am spezifischen Wissen, hätte die Politik hier weitaus bessere Mittel, als den Griff in die Verbrauchergeldbörse. Lebensmittel-Ampeln auf allen Verpackungen sind da nur ein Beispiel. Hierbei erkennt der Konsument auf den ersten Blick, welches Nahrungsmittel einen guten Nährwert hat.
Ein anderer Ansatz wäre es, direkt am Marketing der Firmen anzudocken. Denn wie kann es sein, dass koffeinhalte und zuckerhaltige Getränke auf einmal eine grüne Banderole bekommen und mit „guten“ pflanzlichen Süßungsmitteln bestückt werden, die ein gesundes „Life“ suggerieren? Der nichtwissende Bürger steht dabei vor dem Softgetränke-Regal (wirklich erlebt) und greift zu dieser neuen Alternative, weil „... die ist doch gesund im Gegensatz zur Originalen!“ Nur wird dabei nicht auf das Kleingedruckte geschaut, das verrät, dass in dieser 0,5 Liter Flasche immernoch 11 Stückchen Würfelzucker stecken.4 
Wäre da nicht eher eine Täuschungs-Steuer angebracht, liebes Gesundheitsministerium?



Foto: http://media.kuechengoetter.de/media/106/12241641533130/zucker_gro.jpg


 
Ökonomisches Denken und Handeln bedeutet für mich, dass mit den geringsten eingesetzten Mitteln ein bestmögliches Ergebnis bzw. Ziel erreicht wird.

 

Sonntag, 8. November 2015

Der erbärmliche Versuch der Kundenbindung



Das Erste, was wir und auch in Zukunft unsere Schüler in Bezug auf ökonomisches Denken und Handeln kennenlernen, ist der Einzelhandel. Ich gehe in ein Geschäft und kaufe ein Produkt. Ökonomische Mechanismen und Bedingungen sind so für den Schüler am einfachsten zu verstehen, da der Handel Teil ihrer eigenen Lebenswelt ist. Doch bei einem Überangebot wie heutzutage sind die Kunden hart umkämpft, doch ob eine Kundenkarte, lästige Sammelaufkleber und minderwertige Treueprämien für ein Unternehmen der richtige Weg ist, um einen Kunden langanhaltend an ein Unternehmen zu binden ist die Frage.
Das Beste für ein Unternehmen ist ein zufriedener-loyaler Kunde. Um diese zu bekommen setzen Unternehmen auf Strategien der Kundenbindung. Doch was mag der Kunde oder besser gesagt was bindet DICH an ein Unternehmen?

Zunächst muss klar sein, dass ein entscheidendes Ziel für ein Unternehmen bei der Auswahl von Kundenbindungsstrategien schon erreicht ist: Es betrifft nämlich die Kunden, die schon einen Kauf bei dem jeweiligen Unternehmen getätigt haben. D.h. unter allen Anbietern hat der Kunde schon mal das Unternehmen ausgewählt. Nun muss sich der Kauf wiederholen und das am besten immer wieder. Also aus potenziellen Kunden sind Kunden geworden und aus zufriedenen Kunden werden im besten Fall Stammkunden also loyale Kunden. Ein loyaler Kunde fragt nicht mehr nach, nimmt evt. größere Mengen ab, wirbt andere potentielle Kunden an, kauft zusätzliche Produkte des Unternehmens und akzeptiert höhere Preise. Des Weiteren ist es wichtig zu wissen, dass es für Unternehmen viel teurer ist Neukunden oder Interessenten zu gewinnen, als schon bereits gewonnen Kunden zu halten. Aus diesem Grund ist es für Unternehmen auch so wichtig den Kunden an sich zu binden. 

Zu unterscheiden sind zwei Arten der Bindung. Zum einen die Gebundenheit  und die  Verbundenheit. Dabei versucht eine Strategie der Gebundenheit zunächst Wechselbarrieren aufzubauen, die eine mögliche Abwanderung der Kunden verhindern (wie z.B bei Handyverträgen). Die Verbundenheit ist gegeben, wenn ein Kunde keinen Grund dafür sieht einen anderen Anbieter vorzuziehen.  Ziel muss aber immer die Kundenloyalität sein. Dabei steigt der Kundengewinn mit der Geschäftsbeziehungsdauer. 

Aber meine Frage ist nun, wenn Kundenbindung für Unternehmen so wichtig ist, warum geht dann nicht mehr als eine olle Plastikkarte? Und verhältnismäßig-schlechte Prämien für treue Kunden?
Einen erfolgreichen Einkauf getätigt zu haben, den man wiederholen will, heißt für den Kunden doch mehr als das. Meiner Meinung nach müssen sich Unternehmen besser auf den Kunden fokussieren, denn:

  • ·         Kunden möchten als Individuum gesehen werden
  • ·         Kunden sind anspruchsvoller geworden
  • ·         Kunden sind kompetenter geworden, mündiger und sind besser informiert
  • ·         Qualität ist immer das, was der Kunde für Qualität hält.

In der heutigen Wegwerfgesellschaft wandert also auch eine Kundenkarte irgendwann in den Abfall.


Literatur:
Brandt, J. Schneider, U. (2001): Handbuch Kundenbindung 1. Auflage. Cornelsen Verlag Berlin 

Bruns, J. (2007): Modernes Marketing für Studium und Praxis Direktmarketing. 2. Auflage. Friedrich Kiehl Verlag GmbH Ludwigshafen. S.51 – 56

Ergenzinger, R. Thommen, J-P. (2005): Marketing Vom klassischen Marketing zu Costumer Relationship Management und E-Business. 2. Auflage. Versus Verlag AG, Zurüch

Internet: Videobeitrag der Sendung Plus Minus über die Enttäuschung über Prämien bei Treuekunden  https://www.youtube.com/watch?v=R6Ra5OkDu60

Mittwoch, 4. November 2015

Wie Scheiße im wahrsten Sinne des Wortes reich machen kann! von John G. , Universität Potsdam



Unternehmerisches Denken und Handeln ist für viele Verbraucher primär eine Nutzenorientierung, um ihre eigenen planmäßig ziel basierende Bedürfnisse zu befriedigen. Für Unternehmer steht der finanzielle Aspekt mehr im Vordergrund denn sie sind nicht nur nutzen orientiert, sondern vor allem profitorientiert. Sie wollen durch die Produkte, die sie auf dem Markt verkaufen einen Mehrwert schaffen, der zu Gewinn und zur Rentabilität führen soll.

Ein Denkmuster, welches unternehmerisch denkt und handelt ist seit Menschendasein vorhanden, schließlich wollen wir überleben und müssen an unsere Nahrungsbeschaffung denken und an den Fortbestand der menschlichen Spezies. Angebot und Nachfrage bestimmt eben schon immer die menschliche Existenz.

Die Überschrift, die ich gewählt habe beschäftigt sich damit, wie man aus Scheiße oder auch Mist genannt reich werden kann! Man hat sich zur Aufgabe gemacht teure Produkte zu entwickeln, die einem einen Wohlstand sichern soll. Dazu benötigt man entweder einige gut genährte Elefanten oder eben auch asiatische Schleichkatzen, deren Verdauungstrakt noch optimal funktioniert!

Man gebe diesen Tieren spezielle Kaffeebohnen in ihre übliche Nahrung, die sie dann im Verdauungstrakt in und mit Enzymen versehen. Das jeweilige Produkt wird mit essentiellen Düften versehen, damit eine intensive wohl bekommende Essenz entsteht.

Nach mehreren Stunden im Magen der Tiere werden schließlich die Kaffeebohnen ausgeschieden und von freundlichen Helfern aus dem Kot vorsichtig aussortiert. Anschließend werden die hinterlassenen Bohnen geröstet und dabei entsteht dann mit der teuerste Kaffee der Welt.

http://www.sueddeutsche.de/stil/die-teuersten-kaffeesorten-der-welt-wie-man-mist-zu-geld-macht-1.1548512

Eine neue Ära ist eingebrochen. Man produziere nicht wie herkömmlich in einem Betrieb oder in einer Fabrik, Nein definitiv nicht, sondern im Magen und Verdauungstrakt von Elefanten und Katzen einer speziellen Rasse.

Somit hat man den Beweis erbracht, dass  Scheiße im wahrsten Sinne des Wortes reich machen kann!

(Synonyme für Scheiße: Kot, Mist, Stuhlgang, Ausscheidung, Exkremente, Fäkalie, Kacke, Kuppen)

Ich danke euch, dass ihr euch die Zeit genommen habt mein Blogeintrag zu lesen und wünsche euch alles Gute für euer weiteres unternehmerisches Denken und Handeln!

von John G.


Fernsehen on Demand


Fernsehen on Demand

Ökonomisches Denken und Handeln bedeutet für mich, dass Unternehmen versuchen ihre Entscheidungen auf die Gewinnmaximierung auszurichten. 

Es ist Sonntag Abend 20:15, Primetime. Ich sitze entspannt auf der Couch, schaue einen Film und lasse das verdiente Wochenende ausklingen bevor die stressige Woche wieder anfängt. Aber Moment mal, es ist gar nicht Wochenende und schon erst recht nicht Sonntag, es ist Mittwoch Mittag und ich habe gerade 2 Stunden Zeit um einen Film zu schauen.
Wie nennt man das? Zu viel Freizeit? Nein, Fernsehen on Demand!
Längst ist man nicht mehr den Fernsehsendern ausgeliefert und muss sich auf deren Programm verlassen. Diverse Anbieter streiten sich um den relativ neuen Markt in Deutschland und bieten neue Alternativen. Dass sich der Konsum von Online-Videos großer Beliebtheit erfreut, ist sicher. So zeigen Statistiken, dass sich 3 von 4 Internetnutzern über 14 Jahren Videos über das Internet anschauen, sowie, dass sogar jeder zweite Internetnutzer Filme über Plattformen, wie z.B. Youtube, konsumiert. Und von diesem Anteil der Nutzer zahlt auch noch jeder fünfte für die Angebote der Mediatheken.
Diese Beliebtheit ist nicht verwunderlich vor dem Hintergrund, dass jedes zweite heute verkaufte TV-Gerät internetfähig ist und der Anschluss von Spielekonsolen oder mobilen Endgeräten einem Kinderspiel entspricht.
Mit dem Eintritt des US-Giganten "Netflix" in den deutschen Fernsehmarkt dürfte sich der Druck auf die bereits aktiven Mitbewerber wie z.B. Maxdome oder Watchever erhöht haben. Mit einem ähnlichen Erfolg wie in den Staaten, sei jedoch nicht zurechnen, wegen des, im Vergleich zu amerikanischen Verhältnissen, geringen Preis des herkömmlichen Fernsehanschlusses.
Einen anderen Weg hat der Internetriese "Amazon" eingeschlagen. Mit der Kombination von Onlineversand und Film-Streaming in "Amazon-Prime", wird versucht, den Nutzer noch stärker an das Unternehmen zu binden.
Jedoch ist das Angebot von Filmen in den Mediatheken noch begrenzt und das "optimale" verbraucherfreundlichste System hat sich noch nicht herauskristallisiert.

Wird das Angebot von Video-on-Demand, Streaming-Diensten, etc. das Fernsehen, wie wir es kennen, ablösen? -  Wahrscheinlich nicht komplett und erst recht nicht in den nächsten paar Jahren, dazu ist die Bedeutung der Fernsehsender aktuell zu groß.

Wird es den Markt verändern? - Auf jeden Fall! Nicht nur der Konsument wird davon beeinflusst, sondern auch die traditionellen Fernsehanbieter müssen sich anpassen und mit der Zeit gehen.
Im Endeffekt gibt es nur einen klaren Gewinner in diesem Wettstreit, den Verbraucher!


Internetquellen:
http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article131853175/Netflix-wird-das-Fernsehen-in-Deutschland-veraendern.html
http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article128268674/So-funktionieren-Online-Videotheken-wie-Netflix.html
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/video-on-demand-fernsehen-auf-abruf-12790269.html

Dienstag, 3. November 2015

Einmal hin, Alles drin!

von: Malte Krüger

Was bedeutet ökonomisches Denken und Handeln für mich?

Ökonomisches Denken und Handeln beschreibt meiner Meinung nach, alle Maßnahmen, Strategien und Theorien, welche darauf abzielen knappe Güter auf die unendlichen Bedürfnisse aller Lebewesen bestmöglich zu verteilen

Einmal hin ALLES drin!

Wer von euch kennt diesen einen Moment, wenn man eben mal kurz im Supermarkt war und sich beim herausspazieren denkt ´´verdammt so viel wollte ich doch eigentlich gar nicht kaufen``? Ich möchte behaupten, dass jeder einzelne Leser hier schon einmal solch einen Moment erlebt hat. Ich glaube auch, dass wir alle wissen, dass bestimmte Lichter und Musik unsere Wahrnehmung in Supermärkten, a lá Kaufland oder Real, beeinflussen. Aber das ist nur die halbe Miete. Es gibt viele verschiedene Strategien, um den Leuten bestimmte Produkte aufzudrängen. Diese Strategien sind nicht vergleichbar mit irgendwelchen Maschen von Versicherungsvertretern, welche an fremden Türen klingeln und ihren Kram loswerden wollen. Nein! Es sind wissenschaftlich ermittelte Methoden, um unser Unterbewusstsein zu MANIPULIEREN. Ein Beispiel dafür ist die sogenannte *goldene Kassenzone*. Immer wieder toll, wenn Omis 3 Kilo Kupfermünzen aus ihrer Tasche kramen und man ewig lang an der Kasse stehen muss… Aber zum Glück gibt es ja viele kleine, bunte Artikel an der Kasse, welche auf einmal vor langer Weile interessant werden. So schnell kann es gehen und man bekommt Lust auf einen Schokoriegel, welcher vorher uninteressant war und greift zu! Ein weiteres Beispiel, um bestimmte Produkte an den Konsumenten zu bringen, ist die *Regalstrategie*. Hier werden die teuren und neuen Produkte in Sicht- und Griffhöhe präsentiert. Das hat ganz einfach den Vorteil, dass diese Waren sich einfach und bequem in den Korb legen lassen. Als Gegensatz dazu findet man im untersten Keller des Regales natürlich die billigeren waren, weil hier die Aufmerksamkeit des Konsumenten viel niedriger ist als in der Sicht- und Griffhöhe.

Fakt ist, dass diese Verkaufsstrategien effektiv sind und den Umsatz der Supermärkte steigen lassen. Aber ist das wirklich so falsch?? Auf der einen Seite ist es normal und legal, dass der Verkäufer seine Waren bestmöglich präsentiert und den Umsatz steigern will. Man hat ja auch Arbeitsplätze zu bezahlen, was bei steigender Konkurrenz immer schwieriger wird. Aber auf der anderen Seite denke ich, dass Kunden getäuscht und die Produkte indirekt aufgezwungen werden. Was denkt ihr über diese Thematik? Habt ihr noch weitere pro/kontra Argumente? Falls ja, dann bitte in die Kommentare J



 

 

 

 

Smartwatch - Trend oder ein schritt einer neuen Technologie?


Wenn man an unsere Kinderzeit denkt und rückblickend schaut wie wir ohne Smartphones, Tablets oder Laptops und weitere neue Technologien aufgewachsen sind. Merken wir, dass wir in einer Zeit aufgewachsen sind, wo die Technologie große Schritte erbracht hat. Wir sind und müssen damit heutzutage umgehen und neue Dinge neu kennen lernen , die auf den Markt erscheinen.
Ein aktuelles technologisches Phänomen sind die Smartwatches.
Sie sind ein Teil des Trends geworden. Die Chips werden immer kleiner, leitsungsfähiger und billger. Sowie die Computer, auch kleiner und damit konfortabler im Transport. Neben den aktuellen Smartwatch gibt es auch Fitnessarmbänder und Brillen, die mit Informationstechnologien ausgerüstet sind z.B. Google Glass.
Die Smartwatch ist durch andere Geräten mit Bluethoot verbundbar und ist eine Erweiterung des Smartphones, die halt Termine, E-Mails und Anrufe annehmen können u.v.m. . Es gibt einige Modelle die das Handy komplett ersetzten, sie besitzen einen Mobilfunkmodul für Telefonate und Übertragung von Daten zu erlauben.
Ein Schwerpunkt in diesen Geräten betrifft die Akkulaufzeit, weil die Geräte so klein sind und es lässt sich kein großeres Akku unterbringen.
Aber dennoch haben diverse Unternehmen unterschiedliche Smartwatches auf den Markt gebracht  ob es Start-ups oder Weltkonzerne sind.
Der IT- Riese Sony brachte bereits die dritte Generation seiner Computer Uhr heraus.Samsung hat die Galaxy Gear entwickelt und die Apple Watch kam April 2015 heraus.
Preislich gesehen sind diese Smartwatches kein kleiner Spaß. Die Samsung Gear Watch geht ab 139 € los. Der Weltkonzern Apple hat mittlerweile drei verschiedene Modelle der Watch : WatchSport, Watch und WatchEdition. Was unterscheidet diese von der normalen Watch.
die WatchSports ist aus dem eloxiertem Aluminum Gehäuse und in vier Farben erhältlich, das Display ist aus leichtem robustem Ion-X-Glas, dass gegen Kratzer und Stoße schützt. Die WatchEdition kann man sich kaufen, wenn man auf Luxus meiner Meinung nach steht. Diese Uhren überschlagen jeden Preis, sie beginnen ab 11.000 € bis 18.000 € und man denkt sich nur woran sind sie so besonders. Das Besondere ist das sie nur 16 Karat Gelbgold oder Rosegold tragen. Sie ist anstelle einer normalen Legierung, doppelt Legiert hergestellt und dadurch als Material härter. Das Display ist vom harten, poliertem, präzisionsgefertigtem Saphirglas geschützt und als Armband wie die anderen Watches von Apple ein hochwertiges Lederarmband.
Und wenn man es so betrachtet kann jede Uhr von Apple das selbe. Der Preisliche unterschied besteht nur in dem Äußerlichen Verhältnissen.
Aber dennoch hofft die Technologiebranche auf ein  Wachstumsmarkt in dem bereich Smartwatch.
Was das wirtschaftliche betrifft sind dabei große Konzerne wie z.B. Google die ihren Betriebssystem Android zur verfügung. Daher geht alles mit der Uhr, was man auch mit den Smartphones tut.

Eure Meinung zu meinem Blog würde mich sehr freuen.
Was haltet ihr von den Smartwatches?
Habt ihr Erfahrung mit den Geräten und könnt welche Alltagserfahrungen die ihr mit der Uhr gesammelt habt uns mitteilen?




Quellen:
http://www.wiwo.de/technologie/gadgets/werner-knallhart-langzeittest-die-apple-watch-luegt/11956890
http://www.sueddeutsche.de/digital/samsung-smartwatch-galaxy-gear-fingerstreich-am-handgelenk-1.1762914.html
http://www.apple.com/de/watch/buy/