Mittwoch, 18. November 2015

Datenauswertung im Internet

Datenauswertung im Internet

Wenn ich an das Internet denkt, assoziiere ich größtenteils positive Erfahrungen, man hat einfach unbegrenzte Möglichkeiten Themen zu googlen, Musik zu hören, Filme zu streamen oder Spiele zu spielen. Klar darf man die negativen Aspekte nicht vernachlässigen aber im großen und ganzen hat das WorldWideWeb vieles erstmal leichter gemacht.

Ich möchte mich nur auf einen Teilaspekt innerhalb dieses Riesenspektrums beziehen und zwar auf die Daten bzw. was mit ihnen passiert (ausgenommen staatl. Überwachung)! Ich denke jedem ist klar, dass durch z.B. Bestellungen und Angabe der Adresse diese gespeichert und auch höchstwahrscheinlich genutzt wird. Ich wundere mich oft wie schnell meine zuvor gesuchten Begriffe oder Produkte in Bannern als Werbung erscheinen oder dass ich personalisierte Werbung in meinem Emailpostfach erhalte. Am interessantesten jedoch sind mehr oder weniger legale Seiten zum Filme streamen, wie z.B. Kinox.to oder Movie4k.to dort erhält man relativ oft Werbung zu erotischen Seiten, die einem Singles in der Umgebung anzeigen, meistens ist der Ort sogar genannt, und dann frage ich mich was noch so alles möglich ist bzw. mit den Daten von mir und meinen Mitbürgern passiert! Ich möchte hierbei wie gesagt die „staatl. Überwachung“ außen vor lassen, da dieses Thema den Rahmen sprengen würde! Aber wie weit geht das ganze im Hinblick auf die Verarbeitung persönlicher Daten zum Zwecke der Werbung, läuft demnächst auch im TV für jeden zugeschnittene Werbung, werden Konsumgüter, die mich stärker interessieren teurer angeboten oder spezielle Angebote, die in meinem Interesse liegen ausgeblendet, da durch meine Datenauswertung bekannt ist, dass ich für Produkt X auch den vollen Preis zahlen würde?

Ich glaube in der Werbebranche wird die Datenauswertung eine deutlich stärkere Rolle einnehmen als momentan und viellecht kommt es sogar dazu, dass auch bei der täglichen Dosis vor dem Fernseher, eine haushaltsbezogene Werbung ausgestrahlt und man selber ungewollt Opfer einer perfiden Werbestrategie wird!

Zum Abschluss würde ich gerne von euch wissen, ob ihr schon einmal mit solchen Problemen konfrontiert wurdet?

Vielleicht sogar in anderen Bereichen beim Bewerbungsgespräch oder ähnlichem!

Meine „schlechteste“ Erfahrung hatte ich vor einigen Jahren, als ich eine Zusatzversicherung abschließen wollte, da ich eine relativ schwere Knieoperation hinter mir hatte! Zum Abschluss ist es nie gekommen, da ich laut Akte schon eine Verletzung hatte und das wesentlich interessantere war jedoch meine Aktivitäten als „Extremsportler“! Ich persönlich würde Windsurfen nicht als Extremsport einstufen aber wie zur Hölle haben sie erfahren, dass ich windsurfe und was alles wussten sie noch über mich, weshalb sie das ganze zu Konditionen verkauft haben, die mir deutlich zu hoch waren.

YKK – Unbekannte Monopole Teil 1

Dies ist der erste Eintrag einer Serie, die ich bis zum Ende des Semesters weiterführen möchte. Jedes mal werde ich euch eine Firma vorstellen, die ein Metropol in Ihrem Gebiet haben, ohne dass es der Konsument erkennt. Heute geht es um die Firma YKK.

YKK – klingt wie eine Gruppe rassistischer Amerikaner, ist aber tatsächlich eine der Firmen, die annähernd ein Metropol in Ihrem Gebiet innehalten. Vielen wird dieser Firmenname nichts sagen, allerdings kann ich mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit sagen, dass Ihr täglich ein Produkt bei euch tragt, das bei YKK über das Fließband lief. Und das ohne es bewusst gekauft zu haben. Denn YKK ist der weltweit führende Hersteller von Reißverschlüssen. Über 50% der produzierten Reißverschlüsse sind ein YKK Produkt.

YKK ist die Kurzform von Yoshida Kōgyō Kabushikigaisha (Yoshida Manufacturing Shareholding Company) und wurde 1934 in Japan gegründet. Heute ist es der größte Hersteller von Verschlüssen auf der ganzen Welt mit Produktionen in über 71 Ländern. Die Firma produziert nicht nur Reißverschlüsse, sondern auch Knöpfe, Klettverschlüsse, Häuserfronten, Schulen, Stadien und Eingänge. Sie produzieren sogar die Maschinen, mit denen al diese Dinge produziert werden.

Aber wieso hat YKK keine Konkurrenten?


Die Wahrheit ist, dass YKK einige Konkurrenten in der Reißverschlussproduktion hat. Die meisten davon stationiert in China. Das Problem für diese Firmen ist, dass das Reißverschlussgeschäft nicht besonders dankbar ist, denn die Kunden sind nicht die Konsumenten in den Geschäften, sondern Produzenten von Jeans, Jacken und ähnlichem. Und auch wenn sie versuchen an allen möglichen Ecken zu sparen, das tun sie ungerne bei Reißverschlüssen. Diese sind bereits sehr billig im Einkauf, also bleiben sie bei qualitativ höheren Produkten, statt zu einer ein paar Cent billigeren Chinavariante zu greifen, bei der eine höhere Chance besteht, dass sie defekt sind. Und kein Kunde guckt sich seine neue Jeans an und bewundert, wie schön der Reißverschluss ist. Allerdings ist jeder Kunde genervt, wenn sein Reißverschluss klemmt. Dieser Grund ist, warum sich die Firmen nicht mit billigen Produkten plagen wollen und lieber für ein paar Cent mehr einen guten Reißverschluss von YKK kaufen. Und andere Firmen, die qualitative Reißverschlüsse produzieren, stehen vor dem Problem, dass sie einfach nicht so billig produzieren können, wie es YKK dank seiner schieren Größe kann. Und aus diesem Grund ist YKK eine Macht in der Reißverschlusswelt, gegen die niemand ankommen kann oder sogar möchte.

Der Wohnungsmarkt und seine Tücken.

Für viele Menschen ist es schwierig eine eigene Definition für ökonomisches Denken und Handeln aufzustellen bzw. überhaupt Ansätze für eine Definition zu finden. Für mich geht es hierbei ein Themengebiet welches unter verschiedensten Aspekten betrachtet werden muss. Da haben wir zum einen die wirtschaftliche Sicht, in der ich den optimalen Nutzen aus einem Produkt oder einer Dienstleistung, zum kleinstmöglichen Einsatz erhalten will. Hierbei liegt es beim Käufer/Konsumenten worauf wertgelegt wird. Sind mir die Arbeitsbedingungen der Produzenten egal? Produzieren die Verkäufer auf Kosten der Umwelt? Hält das Produkt was es verspricht? Dies und noch vieles mehr bleibt jedem selbst überlassen und darf in der Definition nicht vergessen werden. Auch mir fällt es schwer eine große Definition für ökonomisches Denken und Handeln aufzustellen.

Der Wohnungsmarkt im Wandel:

Nicht selten kommt es vor, dass Mieter die Jahrelang in ein und der selben Wohnung gelebt haben, ausziehen müssen, weil sie die angepassten Mieten nicht mehr zahlen können. Die Mieten steigen und das in größerem Maße als es für viele finanziell möglich ist. Verschärft wird dieses Phänomen durch den Zuwachs der Bevölkerung, die sich in Städten niederlassen. Mehr und mehr Menschen ziehen vom ''Land'' in die Stadt um dort z.B. schneller zum Job zu gelangen oder die Annehmlichkeiten der Stadt, wie Kino,Schwimmbäder oder Einkaufspassagen zu nutzen. Leidtragende der ganzen Sache sind die Mieter.

Es geht auch anders: 

Ein passendes Beispiel, welches allerdings auf seine eigene Art und Weise besonders ist, ereignete sich vor kurzem in Berlin. Ein Mieter sollte aufgrund eines Fehlers in seinem Mietvertrag eine erhöhte Miete von 300 Euro mehr im Monat zahlen. Dies betrug eine Erhöhung von fast 50% der bisherigen Miete. Schuld daran sollte eine falsch ausgeschriebene Wohnungsgröße im Mietvertrag sein. Der Mieter der bereits seit 1985 in der Wohnung lebt nahm an, dass seine Wohnfläche knapp 157 m² betrug. Nun stellte sich heraus, dass seine tatsächliche Wohnfläche bei rund 50 m² mehr liegt. Dies soll grund genug für diese drastische Mieterhöhung sein.

Dies sah der Bundesgerichtshof anders und so gaben sie dem Mieter recht, welcher nun unter Berücksichtigung der Mieterhöhungsgrenzen nur im höchstfall 15% mehr zahlen soll. Die Klägerin kündigte bereits an in Revision zu gehen, da sie mit dem Urteil nicht einverstanden war. Der Mieter gab zudem zu verstehen, dass er den 15% zustimmen würde.

Ein richtiger Schritt?:

Das Urteil zeigt ganz deutlich, dass Vermieter sich auch im knappen Wohnungsmarkt nicht alles erlauben dürfen. Im Zeitalter der Globalisierung und den ansteigenden Zahlen von Stadtbewohnern müsse man den Wohnungsmarkt weiterhin für alle offen und bezahlbar gestalten. Die Mieten steigen und das in einem drastischen Maße. Durch diverse Grenzen und Regelungen soll dies im Rahmen gehalten werden, doch ob dies wirklich ausreicht um den Wohnungsmarkt weiterhin ''fair'' zu gestalten sei dahingestellt. Leidtragende sind oft Mieter, die sich diese Erhöhungen eben nicht leisten können und dort muss man ansetzen.

Sascha Thomas

Quellen:
1. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bgh-urteil-zur-wohnflaeche-bundesrichter-begrenzen-mieterhoehungen-a-1063481.html (18.11.2015, 19:00 Uhr)
2. http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/mieten-und-wohnen/bgh-beschraenkt-mieterhoehung-wegen-wohnflaeche-urteil-viii-zr-266-14-13919352.html (18.11.2015, 19:00 Uhr)
3. http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/verbraucher-wohnflaechen-streit-vermeiden-so-wird-richtig-berechnet-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-151118-99-02937 (18.11.2015, 19:00 Uhr)


Kommt nicht in die Tüte!

Bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich in unseren Weltmeeren. Zur Verbildlichung: Mit dieser Menge an Müll ließe sich die Metropole Berlin mehr als dreimal zudecken. Mal abgesehen von der bloßen Existenz dieser Masse, sollte man sich auch einmal die weiteren Folgen bewusst werden lassen. So kann es bis zu 450 Jahre dauern, bis sich die Kunststoffe zersetzt haben. Natürlich sind sie dann auch nicht einfach weg, sondern setzen sich in zerkleinerter Form als Sediment auf dem Meeresboden nieder, werden durch Strömungen über die ganze Welt verteilt und an Land gespült und führen zahlreiche Tiere zu einem meist qualvollen Tod. So verwechseln beispielsweise Meeresschildkröten die Plastikteilchen mit Quallen oder Robben halten diese für Kleintiere, füllen damit ihre Mägen und verhungern und verenden letztendlich mit mit Kunsstoff gefüllten Bäuchen elendig. Auch Tiere, vor allem Vögel und Fische, die sich in den Platikresten verheddern und dann langsam und qualvoll sterben, sollten ebenso nicht unerwähnt bleiben. Auch der Verursacher, der Mensch, bleibt - auch wenn die Thematik erst einmal weit von ihm direkt weg zu sein scheint - von den Langzeitfolgen nicht verschont. Denn der Plastikmüll vergiftet natürlich auch sukkzessive das Ökosystem und seine darin lebenden Bewohner - welcher am Ende der Nahrungskette letztendlich auch, wenn auch ohne sichtbare Plastikteile, im Magen des Menschen landet.

In Anbetracht der zahlreichen alarmierenden Studien und dem immer größer werdenden Stellenwert der Thematik in Politik und Wissenschaft, hat die Europäische Union angekündigt, Maßnahmen gegen die Plastikflut einleiten zu wollen. Zu Beginn wurde noch ein "Plastiktütenverbot" propagiert, aufgrund von intensiver Lobbyarbeit ist von diesem mittlerweile jedoch kaum noch eine Rede. Über die Sinnhaftigkeit eines kompletten Verbotes ließe sich jedoch genauso sinnieren. Immerhin soll es EU-Staaten künftig erlaubt sein, Plastiktüten zu besteuern. So hat beispielsweise Irland mit einem festgelegten erhöhten Tütenpreis bereits dafür gesorgt, dass nur noch durchschnittlich 18 Tüten pro Bürger im Jahr verbraucht und weggeworfen werden. Zum Vergleich: In den restlichen EU-Staaten sind es aktuell im Schnitt 198 pro Kopf.

Ich selbst möchte mich da nicht ausschließen, denn mit Blick auf meine "Tüten-Tüte", die seit Jahren in meinem Küchenschrank existiert und tendenziell eher voller, als leerer wird (obwohl ich mir vor jedem Einkauf vornehme, eine der bereits gekauften Tüten erneut mit in den Supermarkt mitzunehmen, nur um dann an der Kasse festzustellen, dass ich sie vergessen habe und mir eine neue unterm Kassenband hervorzufischen), nimmt mich aus dieser Statistik nicht raus. Trotzdem habe ich mir bereits vor Monaten angewöhnt, nach Möglichkeit einen Stoffbeutel in einer Seitentasche zu haben oder im Gebrauchsfall zu gerade einmal 5 bis 10 Cent teuereren Altpapiertasche zu greifen. Leider musste ich seit dieser Gewohnheitsänderung auch bereits feststellen, dass einem die konsequente Umsetzung derer, nicht leicht gemacht wird. Aufgrund fehlender Verfügbarkeit von Papiertaschen an vielen Kassenbändern, musste der Griff regelrecht erzwungen aus Gründen der Notwendigkeit doch wieder zur Plastiktragetasche gehen.

Das extreme Gegenbeispiel an dieser Stelle dürfte die afrikanische Republik Ruanda darstellen. Dort ist die Verwendung zahlreicher Plastikerzeugnisse seit nunmehr sechs Jahren strikt verboten. So brauchen Restaurants beispielsweise eine Sondergenehmigung, um ihre Salate mit Folie abdecken und frisch halten zu dürfen, Lebensmittel dürfen nur in biologisch abbaubaren Verpackungen verkauft werden, Supermärkte, die Plastiktüten anbieten, werden sofort geschlossen und selbst an den Grenzen werden Einreisenden mitgebrachte Tüten abgenommen. Ob und wie sinnvoll solch ein komplettes und hart sanktioniertes Verbot ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Das Ruanda an dieser Stelle jedoch mit gutem Beispiel voran geht und sich zahlreiche Länder gern etwas abschauen können, dürfte nicht bestreitbar sein. Das würde meiner Meinung nach schon damit beginnen, Papiertüten an jeder Kasse zu deponieren.


http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/plastikmuell-bis-zu-13-millionen-tonnen-landen-in-meeren-a-1018226.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/eu-beschluss-gegen-plastiktueten-steuern-und-verbote-a-1021343.html

http://www.tagesspiegel.de/themen/agenda/lobby-hoehlt-eu-plastiktuetenverbot-aus-sauber-eingetuetet/10832820.html


http://www.focus.de/politik/ausland/erwartet-das-auch-die-eu-strengstes-gesetz-der-welt-wer-in-ruanda-plastiktueten-verteilt-dem-wird-der-laden-dicht-gemacht_id_4366408.html


Wocheneinkauf Online

Schon seit Jahren ist das Konzept des Online-Shopping sehr beliebt und erfolgreich. Es gibt zahlreiche Angebote und man kann mittlerweile fast alles online Kaufen. Seit 2010 sogar Lebensmittel.
Was zunächst mit Testprogrammen von Amazon, REWE und Edeka startete ist heute ein stark wachsender Markt. Und die vermeintlichen Vorteile liegen auf der Hand. Der Verbraucher spart sich die Fahrt zum Supermarkt, was zum einen die Umwelt und zum anderen den Verkehr entlastet. Ebenfalls die Zeitersparnis ist offensichtlich, da Studien zeigen, dass 41% mehr als eine Stunde und 21% sogar mehr als 2 Stunden für einen durchschnittlichen Einkauf benötigen. So bleibt dem Verbraucher mehr Zeit für andere Ding. Was den Online-Käufer auch freut, ist, dass der Einkauf direkt bis zur Tür getragen wird - nie mehr Wasserflaschen in den 4. Stock schleppen! Sieht doch alles auf den ersten Blick sehr gut aus! Auf den zweiten Blicken werden jedoch Schwachstellen deutlich.
Wer denkt, der Wocheneinkauf sei mit 3 Mausklicks getan, liegt leider falsch. Test offenbaren bei diesem Thema große Unterschiede bei den einzelnen Anbietern. So gibt es Internetseiten und Bestellformulare die einfach verständlich sind, aber ebenso auch unübersichtliche Online-Präsenzen. Je nach Anbieter und Umfang des Einkaufes können schon einmal 45-60 Minuten bei der Bestellung drauf gehen. Dazu kommt dann noch die Lieferzeit, wobei viele Anbieter sich selbst eine relativ große Zeitspanne einräumen, in der der Verbraucher zuhause sein muss, um die Waren entgegen zu nehmen. Hinzu kommt, dass die Lebensmittel oft sehr umständlich und nicht gerade umweltbewusst verpackt sind. Was beim persönlichen Einkauf großteils in Stoffbeuteln transportiert werden kann, wird beim Online-Einkauf oft in Plastik verpackt, was dazu führt, dass eine Menge Abfall anfällt- so viel also zum Thema Entlastung der Umwelt! Ein Faktor, der dem umweltbewussten Verbraucher ebenfalls missfallen sollte ist, dass die Routen der Lieferdienste oft suboptimal gestaltet und erst bei einer großen Anzahl von Bestellungen effizient sind. Ein Beispiel hierfür ist das Prinzip welches Amazon verfolgt. Der bekannt Online-Versand- Riese verlässt sich bei seinem Angebot auf mehrere Dritthändler, was dazu führt, dass eine große Sammelbestellung meistens in vielen Einzelpaketen ankommt.
Die Probleme, die große bundesweite Anbieter mit sich bringen, können zum Teil von lokalen Anbietern gelöst werden, die effizientere Routen fahren können und seit kurzem auch umweltfreundlichere Verpackungen anbieten.
Mit höheren Kosten muss beim Online-Kauf jedoch meistens trotzdem gerechnet werden. Kühl - und Transportkosten summieren sich und führen meistens zu einem teureren Einkauf.

Ich persönlich habe noch keine Lebensmittel online bestellt, bin aber skeptisch. Noch gibt es meiner Meinung nach zu viele Nachteile für den Geldbeutel, die Natur und meine Zeit. Natürlich kann es sein, dass die Angebote in Zukunft noch optimiert werden und zu einer echten Alternative zum Gang in den Supermakt werden.

Quellen:
http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article121243051/Die-fuenf-groessten-Online-Supermaerkte-im-Test.html
http://www.focus.de/finanzen/news/rewe-tengelmann-edeka-sortiment-und-produktpreise_id_3676378.html
http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Lebensmittel-im-Internet-kaufen,onlinesupermarkt108.html
http://www.zeit.de/digital/internet/2011-05/online-shopping-supermarkt
http://www.zeit.de/digital/internet/2011-05/online-shopping-oekobilanzz

Valentinstag - Mäuse für Floristen und Co.

Ökonomisches Denken und Handeln ist ein Prozess, der sich im gesamten Verlauf des Lebens wiederfinden lässt. Ob es der Spaziergang in der Mall oder die Lebensmittelbesorgung für Zuhause, überall muss man kalkulieren um am Ende des Tages richtig gewirtschaftet zu haben. der Prozess des ökonomichen Denken und Handelns benötigt aber auch einen Prozess des Lernens und in unserem Fall auch des Lehrens. Man lernst als Kind schnell, dass man mit zwei Euro nicht alles kaufen kann was man möchte, so beginnt das langsam "bewusste" Konsumieren und man entwickelt ein Gefühl für Geld und das Wirtschaften.
Spätestens wenn man seinem Single-Leben ein ende setzt, wächst der "Druck" beim Kauf von Geschenken, sowie zum 14. April, wenn es wieder heißt: Der Valentinstag steht vor der Tür!

Wochen vorher schalten die Großkonzerne ihre Werbungen ein und manipulieren die Köpfer der Frauen und Männer und geben uns das Gefühl, dass ein Geschenk zum Valentinstag ein Beweis der Liebe ist. Der Beweis der Liebe zum Florist und Elektrofachmann wohl eher!
Der Mann kauft schöne Blumen und die Frau "Call of Duty Black Ops 3". Im Durchschnitt gibt der Mann 33€ für die Geschenke aus und die Frau 26€. Die romantischste Stadt ist München, wo die durchschnittlichen Ausgaben der Einwohner bei 51€ liegt, Berlin ist mit rund 48€ etwas bescheidener.

http://www.die-infografik.de/infografiken/detail/fakten-zum-valentinstag.html

Die Idee des Valentinstages kommt aus den USA und besorgt der nationalen sowie internationalen Wirtschaft hohe Pluszahlen. Die Floristen verzeichnen einen Umsatz von 120 bis 130 Millionen Euro, doppelt so viel wie an normalen Tagen. Der Valentinstag ist auch ein beliebter Tag zum Verloben und Heiraten. So stehen Männer schlange beim Juwelier und kaufen Ringe, als wären es warme Semmel. Ein feiner Schachzug der Wirtschaft, denn die Ehe und damit die organisierte Hochzeit, bringen laut Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/valentins-industrie-die-hochzeitsbranche-ist-extrem-lukrativ/6199130-2.html

im Durchschnitt 15.000 € pro Hochzeit. Der Valentinstag ist in seiner Hülle und Fülle ein Milliardengeschäft für die globale Wirtschaft.



Dienstag, 17. November 2015

Punkte Shoppen- mit Payback zum "Punktemillionär"

Ökonomisches Denken und Handeln......Was bedeutet das für mich als zukünftige Lehrperson!? Meine Gedanken gehen als Erstes in die Richtung „Geld“, „Haushalt“ und „Konsum“....
Diese 3 Aspekte erscheinen mir hier als besonders wichtig. Aber wie konsumiert man und wie wirtschaftet man richtig mit Geld? Dies ist eine Frage, welche ich mir im Zusammenhang mit den immer mehr werdenden „Bonus- und Punktesammel-systemen“ in Deutschland stelle. Dies ist auch eine interessante Frage für die Schülerinnen und Schüler später in der Schule.

Wird man dank Payback zum Super- Sparfuchs und Mega-Punktesammler?

Kaum um die Ecke gebogen, wird man in diversen Einkaufsmärkten schon gleich am Anfang mit einem riesigen Werbebanner „Payback“ oder „Viel kaufen- viele Punkte sammeln- viel Sparen“ empfangen. Toll, denke ich mir. Dann shoppe ich mal los =)
Aber rentiert sich das auch für mich? Wie viel muss ich tatsächlich kaufen, um mir  rentabel Prämien, wie z.B. einen Eiskratzer oder ein Handtuch, zu sichern?
Hierbei ist eines der wohl bekanntesten Punktesammelsysteme das von PAYBACK. Payback fungiert in der Wirtschaft als eine Art Marketingplattform, denn wo sonst können die Daten von Kunden so schnell und einfach von Firmen abgerufen werden. Hierin besteht auch ein großer Nutzen für Firmen, welche sich dem Payback- Programm anschließen.
Also einmal für Payback angemeldet, schon landen meine Daten in jeglichen Mitgliedsfirmen des Programms. Will ich das wirklich oder ist es mir egal, da ich „nur“ die Vorteile in Form von Vergünstigungen und Prämien sehe!?
Payback gehört mittlerweile zu den größten und bekanntesten Bonusprogrammen in Deutschland, denn:

„83% der Deutschen ist die PAYBACK Karte bekannt und befindet sich in ihren Geldbörsen gleich neben der EC-Karte und der Krankenversicherungskarte an dritter Stelle. Die PAYBACK Karte wird täglich 1,5 Millionen mal an den Kassen der Partnerunternehmen vorgezeigt. „ 1

Hieran sieht man, dass die Payback- Karte für uns Deutsche kaum noch ein Phänomen ist, sondern regelrecht und fast selbstverständlich zum Leben bzw. zum Einkauf dazu gehört.
Auch für die Unternehmen direkt lohnt sich die „Mitgliedschaft“ in diesem Programm, da die Unternehmen u.a.  mehr Kunden gewinnen und binden können:

„Ein wichtiger Punkt für den Erfolg der PAYBACK Karte ist der, dass sie unternehmensübergreifend ist. Denn dadurch wird eine größere Kundenmasse erreicht und die Konsumenten als auch die Partner erhalten einen Mehrwert z.B. der Partner durch die Kundenbindung oder Neukundengewinnung und die Konsumenten beim Sammeln der Punkte.“ 2

Prinzipiell ist dies also eine „Win- Win- Situation“ für alle.
Trotz allem, sollte man den Hintergrund einer solchen „Bonuskarte“ auch hinterfragen, denn die Unternehmen „schenken“ den Kunden in diesem Sinne nichts, da sie (auch) auf Ihre Vorteile und  die Maximierung ihres Gewinns, welches sie mit der Kundengewinnung und – Bindung dank solcher Programme erreichen, orientiert sind.

Neben Paypal gibt es auch noch andere Programme, doch alle haben ein Ziel:
„...und zwar höhere Umsätze erzielen zu können, den Verbraucher an das Unternehmen zu binden und die Loyalität zu stärken.“3

Also dann, auf geht es zum Punkte Shoppen!

Quellen:
-1 und 2 http://www.frankdopatka.de/veranstaltungen/seminar/ausarbeitung/payback.pdf(Seite 3)
- 3 http://www.frankdopatka.de/veranstaltungen/seminar/ausarbeitung/payback.pdf(Seite 6)

- m.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/nachrichten/payback-karte-der-kunde-sammelt-punkte-der-handel-dessen-daten-12849654.html (sehr guter Artikel!!!)