Dienstag, 25. Oktober 2016

Was verstehe ich unter ökonomischen Denken und Handeln?

Andrea Richter                                                                                    (786147)


Was verstehe ich unter ökonomischen Denken und Handeln?


Wir Menschen wollen unsere Bedürfnisse erfüllen. Diese erfüllen wir  indem wir uns Güter kaufen.
Wenn wir uns ein Gut nicht leisten können tritt ein Mangel auf. Ein Mangel bedeutet in der Menschheit etwas nicht zu besitzen was andere schon haben, die somit anscheinend glücklicher sind als ich. Wir streben immer danach besser und glücklicher zu sein als alle anderen.
In der Wirtschaft soll der Mensch (Wirtschaftssubjekt) rational und ökonomisch handeln, das heißt es spielen keine persönlichen Präferenzen oder eigene Bedürfnisse eine Rolle.

Das ökonomische Prinzip ist in drei Kategorien unterteilt. In das Minimalprinzip, Maximalprinzip und das Optimumprinzip.
Das Minimalprinzip beinhaltet ein gegebenes Ziel das mit möglichst geringen Mitteln und wenig Aufwand das Beste herausholen soll. Im Gegensatz dazu sind beim Maximalprinzip die Mittel gegeben und es soll zum bestmöglichen Erfolg gebracht werden.
Bei dem Optimumprinzip sollen die eingesetzten Mittel mit dem Ziel ins Verhältnis gesetzt werden. Hier kommen die emotionalen sowie die persönlichen Präferenzen zum Einsatz.

Das Minimal-und Maximalprinzip lässt sich nicht oft anwenden, da wir uns meistens für ein Gut entscheiden was unsere Bedürfnisse und unsere persönlichen Präferenzen erfüllt.
Aber wenn wir wirklich nur so handeln würden, dass wir glücklich sind, sind wir dann nicht auch wirtschaftlicher oder ökonomischer?





Montag, 24. Oktober 2016

Ökonomisches Denken und Handeln

Menschen haben vielerlei Bedürfnisse, die sich als Gefühl des Empfindens eines Mangels zum Ausdruck bringen. Bedürfnisse sind zum Beispiel Nahrung, Schlaf und Einkommen. Die Bedürfnisse, die durch wirtschaftliches Handeln befriedigt werden können, werden in der Volkswirtschaftslehre behandelt. Güter sind Mittel, welche zur Befriedigung dieser Bedürfnisse dienen können. Es gibt verschiedene Arten von Gütern: die freien Güter und die knappen Güter. Die freien Güter stehen unbegrenzt zur Verfügung (Luft); knappe Güter  sind begrenzt.  


Als Ursache allen wirtschaftlichen Handelns kann also das Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen  und knappen Gütern gesehen werden. Um eine  Bedürfnisbefriedigung erhalten zu können, muss gewirtschaftet werden.

Quellen:

http://f.sbzo.de/onlineanhaenge/files/6300_musterseiten.pdf (zuletzt aufgerufen am 24.10.16)

Bildquelle:

http://image.slidesharecdn.com/management1gegenstandundmethodenderbwl-090225181635-phpapp01/95/management-1-gegenstand-und-methoden-der-bwl-4-728.jpg?cb=1235585828 (zuletzt aufgerufen 24.10.16)
 

„Man hatte mich gelockt auf die übliche Weise, es gäb größte Auswahl und niedrigste Preise."




 

Jeder Mensch strebt danach seine Bedürfnisse befriedigt zu sehen. Wünscht man sich etwas, drückt dieses Gefühl einen Mangel aus. Mangelt es mir an etwas, dann strebe ich danach dieses Bedürfnis zu befriedigen. Diese Bedürfnisse beziehen sich auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche, wie das Bestreben nach Nahrung, einem zu Hause, nach Schlaf, Liebe, Geborgenheit, Freizeit, Einkommen, etc.


Doch was wenn die Nachfrage größer ist, als das Angebot? Wie kann mit Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen der Individuen und den knappen Gütern umgegangen werden? Eben diesem Problem wird mit wirtschaftlichem Handeln entgegengewirkt.


Wirtschaften und wirtschaftliches Handeln bedeutet bewusste Entscheidungen über die Herstellung und Verwendung knapper Güter zu treffen, mit dem Ziel der Bedürfnisbefriedigung. Andernfalls würde es ohne ökonomisches Denken und Handeln zu einer Verschwendung knapper Güter kommen. Ökonomisches Handeln ist ein allgemeiner Grundsatz vernünftigen menschlichen Handelns. Es sagt jedoch nichts über ein zu erreichendes Ziel, oder Motiv aus, es beinhaltet lediglich die Forderung auf welche Weise und mit welchen Mitteln etwas erreicht werden soll.


Wer will als Kunde nicht die niedrigsten Preise oder als Arbeitnehmer den höchsten Lohn erhalten? Der wirtschaftende Mensch wird auch als homo oeconomicus bezeichnet. Doch sollte man diese Forderungen als selbstsüchtiges und egoistisches Handeln missverstehen oder abwerten? Man zwischen dem ökonomischen Prinzip und dem homo oeconomicus unterscheiden. Der wirtschaftende und ökonomische Mensch wendet das ökonomische Prinzip zur Befriedigung seiner Bedürfnisse und zum Erreichen seiner Ziele an (eigennützig motiviert), aber im Umkehrschluss entspricht das ökonomische Denken und Handeln nicht dem egoistischen Verhalten eines homo oeconomicus.


Das ökonomische Prinzip ist ein allgemeiner Grundsatz jedes vernünftigen menschlichen Handelns. Ökonomisches Denken und Handeln ist jedoch nicht mit dem egoistischen Streben des homo oeconomicus gleichzusetzen. Wie in dem Lied gesungen wird, Handeln zwar viele Menschen nach diesem Prinzip, wollen ihre Bedürfnisse befriedigen, aber für ihren eigenen egoistischen Nutzen. Sie wollen, brauchen, müssen unbedingt alle das gleiche haben, zu den besten Preisen, ohne Rücksicht auf andere und auch ohne den wirklichen Bedarf abzuwegen. Somit wäre die Nachfrage größer als das Angebot. Ist es dann noch wirtschaften und ökonomisches Denken und Handeln?


Quellen:
Balderjahn, I.: Skript Einführung in die BWL
http://f.sbzo.de/onlineanhaenge/files/6300_musterseiten.pdf
http://blog.zeit.de/schueler/2010/09/10/okonomisches-handeln/ 


Vivian P.

Was ist ökonomisches Denken und Handeln eigentlich?

Ich denke jeder Ersti der das erste mal in einer BWL, VWL oder Wirtschaftswissenschaftlichen Vorlesung sitzt denkt sich einfach nur "HILFE! Ich versteh' kein Wort!". Dabei ist das ja eigentlich etwas ziemlich normales.
Bei uns im Seminar war nun auf einmal die Frage: "Was ist eigentlich ökonomisches Denken und Handeln?". Jeder geht im Kopf direkt die Begriffe durch und natürlich weiß man auch was jeder Einzelne von ihnen bedeutet... aber alle zusammen? Wie bekommt man das kurz und knapp erklärt?

Ich muss leider sagen ich habe sehr wenig Vorwissen zu diesem Thema und somit konnte ich auch nur folgendes aufschreiben: "Ich verstehe unter ökonomischem Denken und Handeln den Umgang von Geld und Gütern in unserer Gesellschaft und auf dem Markt. Handelt man ökonomisch nimmt man Rücksicht auf die günstigsten Methoden oder den günstigsten und geringsten Aufwand um zu bekommen was man will."
Letztendlich habe ich nach dem Seminar mit Freunden gesprochen was sie darunter verstehen und ich war überrascht, dass ich mit meinen zwei Sätzen gar nicht so falsch lag.

Nach einiger Recherche im Internet habe ich natürlich unendlich viele Informationen erfahren, doch um das Thema abzuschließen und die Frage ganz kurz beantworten zu können habe ich ein leicht verständliches Zitat herausgesucht:

"Ökonomisches Handeln heißt, zu überlegen, wie man am besten, schnellsten und günstigsten, den Weg zu einem Ziel findet." (Saxer,U.: Basiswissen Volkswirtschaft. Versus Verlag. Zürich, 2007)

Miriam Sagert 

http://www.basiswissen.ch/fileupload/LK_VWL___Oekonomisch_denken_und_handeln.pdf

Sonntag, 23. Oktober 2016

Was bedeutet ökonomisches Denken und Handeln für mich

In den folgenden Artikeln möchte ich beschreiben was ökonomisches Denken und Handeln für mich bedeutet. 

 


Wieviel homo oeconomicus steckt in mir? 
  
Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, kommt man unweigerlich an dem Wort  homo oeconomicus vorbei. Es beschreibt einen rational denkenden Menschen, der maximalen Nutzen aus seinen Handlungen ziehen will mit geringsten Einsatz von Ressourcen. Oder dem Ökonomischen Prinzip , das von unbegrenzten Bedürfnissen ausgeht, die befriedigt werden wollen mit begrenztem Güter Einsatz (Input-Output-Relation)
 
  
Doch wie rational bin ich? Geht es mir immer um den größten Nutzen oder um die Gewinnmaximierung? 
  
Wenn ich mir mein Leben so anschaue, stelle ich fest, dass man schon von Klein auf darauf bedacht war, möglichst viel zu bekommen für einen geringen Einsatz.
Wenn die Eltern einem 2-5 Mark Taschengeld gaben und man versuchte möglichst viel daraus zu machen. Sei es im Sommer wo die Frage aufkam: Gehe ich in die Eisdiele und bekomme 2 Kugeln für mein Geld oder gehe ich zum Supermarkt und kaufe mir mehrere Eis? In 90% der Fälle war es bei mir der Supermarkt. Mehr Eis für den gleichen Einsatz von Geld.  



 Sprich schon als Kind verinnerlicht man ökonomisches Denken und Handeln.

 

Im Laufe meiner Entwicklung kamen aber noch weitere Faktoren hinzu.
Ein gutes Beispiel ist der Mehrwert den ein Produkt hat. Dies kann eine bestimmte Marke/ Verpackung/ Bio oder Umweltschonend sein. 
  
So achte ich zunehmend darauf, Joghurt im Glas zu kaufen, keine Plastiktüten zu benutzen etc., weil es mir ein gutes Gefühl gibt, auf Plastik zu verzichten. Was für mich den Preis, durch den Mehrwert rechtfertigt.  
  
Dies sind alles Beispiele für mein rationales Handeln. Die zeigen, dass ich in gewisser Weise auch zur der Gruppe gehöre, die Wissenschaftler seit Vilfredo Pareto als homo oeconomicus bezeichnen.  
  
  
Doch gibt es Aspekte, die man mit dem geschaffenen Bild des homo oeconomicus auf den ersten Blick nicht ganz vereinbaren kann, dem irrationalen Verhalten.  
  
Ein gutes und oft zitiertes Beispiel ist hier das Ultimatums Beispiel : 
  
Einer bekommt vom Versuchsleiter zehn Euro. Diesen Betrag kann er nach Belieben mit der anderen Person teilen, wobei der Andere die Aufteilung entweder akzeptieren oder den Vorschlag ablehnen muss. Wenn er die Aufteilung akzeptiert, wird das Geschäft gemacht. Wenn er ablehnt, bekommen beide nichts. Nach dem  ökonomischen Modell würde man erwarten, dass jemand akzeptiert, wenn er von zehn Euro nur einen abbekommt, denn das ist besser als nichts. In der Realität passiert meist etwas anderes. Angebote, die bei weniger als 40 Prozent liegen, werden regelmäßig abgelehnt. Lieber hat der eine gar nichts, als dass der andere 80 Prozent für sich behalten darf. Er bestraft ihn also und ist auch bereit, die Kosten dafür zu tragen. 
  
Das zeigt uns, dass wir nicht komplett rational Handeln und uns von Emotionen, Gefühlen und Eindrücken leiten lassen.  

Somit ist ökonomisches Denken/ Verhalten für mich in erster linie rational und kann von irrationalem Denken und Handlungen beeinflust werden.
  
In meinen folgenden Artikeln möchte ich dann genauer auf bestimmte Fragen eingehen. 
  
Diese könnten sein: 
 -Ist der freie Markt fair und gerecht?  
 -Wandelt sich das Bild des homo oeconomicus ? 
 -biologische Landwirtschaft Geldruckmaschine oder Überzeugung? 



Martin Harm
  
  
  
  
 Quellen;

Was ist ökonomisches Denken und Handeln - Homo öconomicus

Was ist ökonomisches Denken und Handeln - Homo öconomicus

Als Modell des ökonomisch denkenden und handelnden Menschen steht in der VWL der "homo öconomicus". Er versucht mit seinen Mitteln eine maximale Bedürfnissdeckung zu erreichen. Dabei sind einige Bedürfnisse wichtiger als andere (siehe Maslovsche Bedürfnispyramide).


Quelle: siehe unten


Jedoch geht die Wirtschaftswissenschaft davon aus, dass die Bedürfnisse nicht mit den verfügbaren Mitteln befriedigbar sind. Daraus ensteht ein Mangel an Mitteln.
Ökonomisch Handeln folgert sich daher im Bestreben immer das günstigste Angebot des Marktes zu nutzen.
"günstig" bedeutet in dem Zusammenhang eine möglichst hohe Bedürfnissabdeckung bei möglichst  geringem Mitteleinsatz.

Dies ist jedoch nur ein Modellansatz der VWL. Weder gibt es den perfekten homo öconomicus, wie er im Modell beschrieben ist, noch denken alle Teilnehmer des Marktes komplett ökonomisch. Dadurch kann man durch das Modell zwar bestimmte Entwicklungen erklären, jedoch schwer bis garnicht zukünftige Entwicklungen vorhersagen

Maslovsche Bedürfnispyramide: http://www.abraham-maslow.de/beduerfnispyramide.shtml