Dienstag, 13. Dezember 2016

BLOG 2: Stromverbrauch 2009

In meinem letzten Blog bin ich auf die Frage eingegangen, wofür man in einem Haushalt eigentlich prozentual den meisten und den wenigsten Strom verbraucht. Beendet hatte ich ihn dann mit einigen Zahlen, wobei ich auf einen extremen Einschnitt in den Statistiken stieß. Es handelt sich um das Jahr 2009.  Wie man in der folgenden Grafik auch klar erkennen kann, ist insgesamt der Strom- und Gasverbrauch mit den Jahren gestiegen. 2009 hingegen liegt der pro Kopf Verbrauch in Deutschland nur noch bei 6.817 kWh.


















Wenn ich drüber nachdenke, fällt mir ehrlich gesagt nicht direkt ein warum das ausgerechnet in diesem Jahr so sein könnte. Habt ihr da sofort eine Idee?

Grund für diesen Abfall ist nämlich die Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007. Ja, man weiß wann sie war und man weiß auch was das bedeutet ... trotzdem würde ich wetten, dass nur wenige Leute direkt auf diesen Gedanken gestoßen wären.
Diese Wirtschaftskrise begann in den USA und breitete sich weltweit aus. Sehr betroffen davon war also auch Deutschland.  
Die Wirtschaft schrumpfte und die Industrien hatten also eine geringere Nachfrage nach Strom und besonders Erdgas aufgrund geringer Produktionen. Der Erdgasverbrauch ging dadurch etwa um ganze 5,5% zurück. Der Verbrauch von Steinkohle hingegen verringerte sich sogar um 18%.

Rein aus der Sicht des Umweltschutzes, sind diese niedrigen Storm- und Gasverbräuche nicht eigentlich sehr gut?
Mit der Frage was ein hoher Strom- und Gasverbrauch eigentlich mit unserer Welt anstellt, welche Auswirkungen sie hat, werde ich in meinem nächsten und letzten Blog klären.



Donnerstag, 8. Dezember 2016

„Amazon- Go“ - Digitale Revolution des Lebensmitteleinzelhandels?


Wie kann der Einkauf von Lebensmitteln für die Bevölkerung so bequem und schnell wie möglich gestaltet werden?

Eine Antwort auf diese Frage ist das neue Konzept: „Amazon go“ des Online- Händlers aus den USA. Der Online- Handel hat Amazon prominent gemacht. Nun möchte der US-Konzern auch in dem Lebensmitteleinzelhandel Fuß fassen. Der erste Shop hat bereits in Seatlle, in den USA eröffnet. Zurzeit befindet sich der Supermarkt, in dem man per App bezahlen kann noch in der Testphase, in der ausschließlich Mitarbeiter von Amazon einkaufen können. Ab Anfang nächsten Jahres soll der Shop, jedoch auch für Kunden zugänglich sein.




Wie funktioniert das Konzept?

In einem Werbevideo wirbt Amazon vor allem mit der Zeitersparnis durch nicht vorhandene Warteschlangen und der Einfachheit des Bezahlens durch „Mobile- Payment“.
Das Video zeigt, wie die Kunden beim Betretenen des Shops, ihr Smartphone an einen Sensor halten. Anschließend nehmen sie Produkte aus dem Regal, welche durch Kameras und einen Sensor erfasst- und automatisch in ihren virtuellen Warenkorb gelegt werden. Beim Verlassen des Ladens, hält der Kunde sein Smartphone erneut an einen Sensor. Dieser erfasst über eine App, das Amazon- Kundenkonto des Verbrauchers, worüber der Rechnungsbetrag sicher und bequem abgebucht wird.
Dem Konsumenten wird es auf diese Art- und Weise ermöglicht den Shop, ohne Anstehen und Stress zu durchlaufen und dazu auch noch ohne Bargeld zu bezahlen. 

Doch nicht nur die Kunden profitieren von dem Konzept, sondern auch die Supermärkte. Zum Beispiel hat das Personal weniger damit zu tun, den Markt aufzuräumen, da der Betrag eines Produktes nur aus dem virtuellen Warenkorb gelöscht wird, wenn der Kunde das Produkt an die Stelle zurück in das Regal legt, an der er es auch entnommen hat. Ein weiterer Vorzug ist die Eindämmung des Diebstahls, durch die am Ein- und Ausgang montierten Sensoren. Diese sind nämlich die Voraussetzung dafür, dass man den Laden überhaupt betreten kann. Dadurch, dass die Kameras jede Entnahme eines Produktes, aus dem Regal, aufzeichnen und automatisch in den virtuellen Warenkorb legen, kann man den Laden nicht verlassen, ohne die Ware online zu bezahlen.

Kritik an das Konzept
Zu den negativen Aspekten dieses Konzepts zählen der Stellenabbau und der Datenschutz. Die Kassierer zum Beispiel, sind an dieser Stelle überflüssig. Auch die Pflicht ein Amazon- Konto zu besitzen und das damit verbundene Preisgeben persönlicher Daten, erweist sich nicht gerade als sehr verbraucherfreundlich.


Quellen: 
  1. Amazon- Go- Werbevideo: https://www.youtube.com/watch?v=NrmMk1Myrxc
  2.  2. http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2016-12/amazon-go-supermarkt-lebensmittel-service-einkaufen-datenschutz-zukunft
  3. 3. http://www.computerwoche.de/a/mobile-payment-in-deutschland-kommt-langsam-in-gang,3096970 

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Das Ende des Fernsehens


Das Ende des Fernsehens 
Warum Netflix und co. einen Schritt voraus sind 

Das klassische Fernsehen steht vor dem Ende. Immer mehr Nutzer von modernen Unterhaltungsmedien nehmen zunehmend die Dienste von Netflix, YouTube und co. in Anspruch. Vor allem Jugendliche unterhalten sich lieber mit YouTuber’n, und LetsPlayer’n oder gucken sich die neusten Serien auf AmazonVideo oder Netflix. Doch wie kommt es dazu, dass das Fernsehen an Relevanz verliert? Was können andere Medien besser bzw. was macht das TV so unattraktiv? 
Jeder kennt diesen Moment. Man blättert durch die aktuelle Fernsehzeitschrift, um nachzusehen, ob am Abend noch ein guter Film im TV läuft. Hoffnungsvoll geht man die einzelnen Sender durch und stellt fest, dass es auch an diesem Tag wieder nichts interessantes zu sehen gibt. Diese Situation machen sich Streaming Dienste und Video Plattformen zum Vorteil, denn dort entscheidet der Nutzer, was er zu welchem Zeitpunkt sieht. Es spielt also keine Rolle mehr, zu welcher Tageszeit man die nächste Folge seiner Lieblingsserie sehen möchte. Man muss nicht mehr bis zur nächsten Woche warten, um die neue Folge zu gucken zu können. Auch wenn der Postbote in der alles entscheidenden Szene an der Haustür klingelt, ist das kein Problem. Man drückt kurz auf Pause und sieht sich das Ende später an. Außerdem entscheidet man selbst, was man sich ansehen möchte. Man hat eine Auswahl aus diversen Filmen/Serien und ist nicht an ein vorgegebenes Programm gebunden. 
Ein weiterer Vorteil von Netflix und co. ist das Fehlen der Werbung. Während im TV alle 20 Minuten ein Werbeblock von 5 Minuten kommt, ist das streamen von Filmen werbefrei. Allein durch diesen Vorteil ist das Streamen von Filmen deutlich angenehmer, als das TV Angebot. 
Die Nachteile von Streaming Anbietern sind einerseits die Gebühren. Diese sind notwenig um Einnahmen auch ohne Werbung zu generieren. Außerdem ist eine annehmbare Internetverbindung notwenig. Ohne eine gute Internetverbindung können längere Wartezeiten auftreten bzw. es ist nicht möglich, die Inhalte in HD zu sehen. 
Zusammenfassend kann man sagen, dass Streaming Dienste dem TV einen großen Schritt voraus sind. Es wird wohl mit der Zeit dazu führen, dass das Fernsehen abgelöst wird und eine neue Epoche der Unterhaltungsmedien beginnt. Wie steht ihr zu dieser These? Schreibt eure Meinung einfach in den Kommentarbereich unter diesen Blog. 


Nachtrag: Auch ich bin einer dieser Teenager, die das klassische Fernsehen uninteressant finden. Ich besitze mittlerweile auch keinen Fernseher mehr. Ich kann mir meine Lieblingsserien unkompliziert, für wenig Geld, im Internet ansehen oder unterhalte mich mit den neusten Videos auf YouTube. An dieser Stelle möchte im nächsten Blog anknüpfen und über YouTube als Alternative schreiben. 

Abschlussresümee – ökonomischen Denken und Handeln

Abschlussresümee – ökonomischen Denken und Handeln 

In meinen Blogs habe ich mich mit der Lebenszeit der heutigen Produkte beschäftigt und wie jene anschließend recycelt werden.
Da dies absolutes Neuland für mich war hat sich hier ein Teil meiner Auffassung zum ökonomischen Denken und Handeln verändert. Ich hatte Einblick in viele wunderbare Möglichkeiten, unsere Umwelt besser zu gestalten und somit einen guten Weg in die Zukunft zu legen. Aber ich habe auch gelernt, dass nicht alles Gold ist was glänzt und man viele neue innovative Ideen von allen Seiten betrachten sollte. Denn auch wenn es letztendlich darum geht das unsere Welt nachhaltiger und effizienter wird, sollten wir den menschlichen Aspekt nicht vergessen. Da der Fortschritt nicht mit Ausnutzung der Menschen in der dritten Welt ein Hand gehen darf und kann. Sodass in der Welt von morgen alle von effizienten Systemen profitieren können.
Aber auch die Blogs meiner Kommilitonen haben mich nachdenklich gestimmt. So habe ich mich persönlich besonders mit der Frage beschäftigt „Was brauche ich (wirklich)? Was will ich einfach nur haben?“. In Zukunft möchte ich viel mehr differenzieren zwischen wichtigen und unwichtigen Dingen im Leben.
Dabei hatte die Mülltrennung eine eher untergeordnete Rolle in meinen Leben, jedoch hat sich diese Einstellung nach den Blogs grundlegend verändert.

Ich bin gespannt welche Aspekte und Perspektiven noch im Laufe des Semesters dazu kommen!

Greenwashing bei Mc Donalds

Ich thematisiere diesmal das greenwashing von Mc Donalds. Aber was ist greenwashing überhaupt?
"Greenwashing oder Greenwash ist eine kritische Bezeichnung für PR-Methoden, die darauf zielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image zu verleihen, ohne das es dafür eine hinreichende Grundlage gibt"
Bestimmt habt ihr es mitbekommen, dass Mc Donalds seine Farben geändert hat. Früher war das Logo rot gelb und jetzt ist es grün gelb.
Der Deutschlandchef von Mc Donalds stellte klar, dass es sich lediglich um eine Änderung im Design handle und keinesfalls ein stärkeres Umweltbewusstsein signalisieren sollte. "Das war nie Teil der Strategie. Wir sind kein grünes Unternehmen", sagte er.
Das klang aber mal anders. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende lies sich von der Financial Times Deutschland zitieren. Er sagte, dass der Farbwechsel auch als Bekenntnis  und Respekt zur Umwelt zu werten sei. Aber der Deutschland Chef hat trotzdem recht: Mc Donalds ist kein grünes Unternehmen. Laut Greenpeace möchte Mc Donalds genverändertes Geflügelfutter verwenden.
Der Anbau von z.B Gensoja hat massive ökologische Folgen. Es werden sehr viele Pestizide benutzt, die die Artenvielfalt zerstören und Unkräuter resistent machen, weshalb immer stärkere Pestizide verwendet werden müssen. Wasser und der Boden in der Anbauregion werden verschmutzt, der Regenwald Südamerikas wird gerodet und die Bewohner dort sind den Pestiziden schutzlos ausgeliefert, weil die Pestizide mit Hilfe von  Flugzeugen versprüht werden.

Quellen:
https://www.greenpeace.de/themen/mcdonalds-gruene-schminke
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/mcdonalds-und-die-oeko-frage-wir-sind-kein-gruenes-unternehmen-1.78245
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Greenwashing

Weiterführende Links:
http://www.greenality-movement.de/es-gruent-so-gruen-best-of-greenwashing.html
http://www.zeit.de/2010/08/WOS-McDonalds
http://www.business-on.de/mc-donalds-aendert-logo-greenwashing-unternehmen-_id19348.html

VR- Virtual Reality

Virtual Reality


Erst einmal, was ist Virtual Reality (VR)
Def.:
Als virtuelle Realität wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet. Diese wird z.Zt. durch eine Brille erzeugt.



Der "Vorgänger" der VR ist die Augmented Reality (AR), welche im weitbekannten Pokémon Go ihre Anwendung fand und auf der gesamten Welt für großes Interesse gesorgt hat. Dadurch erhoffen sich die Entwickler der VR (-Brillen) einen ebenso großen Hype.  

Zur Zeit findet die VR nur in der Gamingbranche ihren Halt. Generell soll das Phänomen der virtuellen Realität hauptsächlich in der Unterhaltung ihren Schwerpunkt haben. So könnte man in einem Film "mitspielen" oder bei einem sportlichen Spektakel "dabei sein"


Man denkt auch darüber nach, in Zukunft die VR auch in anderen Bereichen zu verwenden, wie z.B. in der Bildung, im Tourismus, in der Architektur, in der Medizin oder das Einkaufen.

Ich persönlich denke, dass die VR in der Unterhaltung bestimmt viele Anhänger finden wird, in der Architektur bestimmt auch zum Gebrauch kommt, doch in anderen Bereichen des Lebens kann ich mir das nicht vorstellen. Doch mal sehen, was die Zukunft bringt.




Quellen : 

Nachdenkerei

4.337 € kostet eine Dosis des neuentwickelten Stoffes Opdivo, einem Lungenkrebsstoff, den ein Patient alle zwei Wochen bekommen muss. Andere Medikamente gegen Nieren- und Leberkrebs kosten bis zu 5000 € im Monat. Der Krux dabei ist, dass der Patient nicht vom Krebs geheilt wird, sondern lediglich ein paar  Wochen oder Monate länger leben darf.
Das teuerste Medikament derzeit ist Glybera, als erstes 2012 zugelassenes gentherapeutisches Medikament in der westlichen Welt überhaupt. Es hilft bei der sehr seltenen Stoffwechselkrankheit LPLD, bei der sich Fett im Blut anlagert und z.B. zu Organschäden führen kann. In Deutschland sind jedoch nur 40 Menschen betroffen, europaweit sind es 200. Drei Jahre dauerte es, bis an der Charité überhaupt ein Patient für die Therapie gefunden wurde. Eine halbfingergroße Ampulle kostet unglaubliche 53.566 €. Insgesamt kostete die Therapie über eine Million Euro. Auch wenn sie bei der Patientin erfolgreich war, ist die Wirksamkeit dennoch umstritten.
Tumorerkrankungen werden in unserer alternden Gesellschaft zunehmen. Allein 2014 gab es 500.000 Neuerkrankungen.
Natürlich haben Pharmakonzerne immens hohe Entwicklungskosten. Im Schnitt dauert es 10 bis 15 Jahre bis ein Wirkstoff überhaupt erst gefunden wird. Andererseits machen sie mit Krebsmedikamenten auch den meisten Profit. Deutschland hat eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Experten meinen, dass auch unsere Gesellschaft sich fragen muss, ob wirklich jeder Anrecht auf eine der superteuren Therapien hat. Oder ob es, wie in Schweden, Prioritätenlisten mit festgesetzen Standards geben wird. Aber schon der oberste Punkt, die Menschenwürde, ist schwammig, weil sie jedem gleich zusteht, egal ob egoistischem reichem Geizhals oder alleinerziehende Mutter von drei Kindern.
In den USA gab es in den 60´er Jahren schon mal eine Lebensabwägungsjury. Am Swedish Hospital in Seattle gab es mehr Dialysepatienten als Maschinen. Eine Jury, bestehend aus einem Pfarrer, einem Anwalt, einer Hausfrau, einem Gewerkschaftsfunktionär, einem Beamten, einem Banker und einem Arzt, entschied, wer leben durfte und wer nicht.
Ich bin sehr froh, nicht in dieser Jury gewesen zu sein!







 http://www.aerzteblatt.de/archiv/45219
 http://www.pflegewiki.de/wiki/Gesundheitssystem_Schweden#Priorisierung_.3D_Zugangsregulierung
 https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/basis-informationen-krebs-allgemeine-informationen/die-entwicklung-neuer-krebsmedi.html