Mittwoch, 6. November 2019

Nachhaltige Verpackungen – Realität oder Illusion?

Bevor man aber auf dieses Thema eingeht, fragt man sich, welche Arten von Verpackungen es überhaupt gibt. Man unterscheidet hierbei in vier verschiedene Kategorien:

1.    Die Produktverpackung schützt das Produkt über eine bestimmte Lebensdauer. 
2.     Bei der Serviceverpackung wird diese im Laden direkt befüllt, um den Transport von Produkten zu erleichtern. Bsp.: Baumwolltüten an der Kasse für die eingekauften Lebensmittel.
3.    Die Transportverpackung erleichtert, wie der Name bereits sagt, den Transport von Waren. Auch die Handhabung wird hierbei erleichtert.
4.    Einen unterstützenden Versand von Waren bietet die Versandverpackung.

Doch wie kann man all diese Verpackungen nachhaltig machen oder sind diese gar nachhaltig? In erster Hinsicht kann man sagen, dass Verpackungen eine bedeutende Funktion haben – nämlich den Schutz von Produkten oder Waren. Kommt ein Produkt beim Versand, Transport oder  der Lagerung zu schaden, so ist die Umwelt eher davon betroffen als wenn „nur“ die Verpackung zu schaden geht. Gerade bei Produkten die Gift- oder Gefahrenstoffe enthalten, sollten diese gut geschützt werden. Jedoch sollte man natürlich auch immer bewusst mit den Ressourcen umgehen, um Verpackungen herzustellen. 

1991 setzte Klaus Töpfer (ehem. Umweltminister) einen gesetzlichen Rahmen, der Verpackungsmüll reduziert und einen Trend gegen die Wegwerfgesellschaft bewirkt.  1994 wurde dann mit zusätzlicher Hilfe der EG-Verpackungsrichtlinie ein neuer Grundstein geschaffen, nämlich die Kreislaufwirtschaft und die Entstehung von Produktverantwortung. Durch diesen Grundstein wurden neue Marktsegmente gebildet, wodurch natürlich auch ein neuer Wettbewerb entstand. Noch heute werden durch Abfallwirtschaft mehrere Milliarden Euro Umsatz gemacht. Daneben kann man sagen, dass es auch immer wieder Erneuerung in der Innovation von Verpackungen gibt. Heutzutage gibt es verschiedene Materialien oder Verpackungsmöglichkeiten, die nachhaltig sind. Es gibt beispielsweise biologisch abbaubare Kunststoffe, aktive Schutzatmosphären (ermöglichen Haltbarkeit von Produkten), optimale Wiederverschließbarkeit oder das Recycling- und Mehrwegsystem. 

In einer Studie zu Ansichten und Einstellungen von nachhaltigen Verpackungen, wurden in fünf verschiedene Länder mehrere Interviews mit Unternehmern durchgeführt. 96 % der Leute finden nachhaltige Verpackungen wichtig für ihr Unternehmen. Des Weiteren wurde gefragt, welche Eigenschaften Nachhaltigkeit für die befragten Personen hat. Als wichtigstes Merkmal wurde Mehrweg- und Recycelfähigkeit genannt. Außerdem sollen Verpackungen aus erneuerbaren und reichlich vorhandenen Materialien bestehen. Auch ein möglichst leichtes Material und biologische Abbau- und Kompostierbarkeit sind wichtig. Der ökologische Fußabdruck sollte immer gering gehalten werden. In Deutschland liegt dieser bei einem Prozent für Verpackung. Dieser Wert ist sehr gering. Das wichtigste Ziel der Nachhaltigkeit (und Kostenreduktion) ist es den Abfall und das Verpackungsgewicht zu vermindern. Auch den Konsumenten sollte klar werden, dass eine bewusster Erwerb von Produkten wichtig ist. 


Abschließend lässt sich sagen, dass das System in Deutschland für nachhaltige Verpackungen gut ausgebaut ist und diese schon ein Zeichen der Realität sind. Jedoch sind diese auch noch ausbaufähig.

Quellen:



Mittwoch, 30. Oktober 2019

Ökonomisches Denken und Handeln


Täglich sind wir gezwungen wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Das fängt beim Wocheneinkauf im Supermarkt an, wenn wir Produkte miteinander vergleichen und endet bei kostspieligen Entscheidungen über größere Anschaffungen wie z.B. einem neuen Computer. Entsprechend der an Universitäten weltweit gelehrten Wirtschaftstheorie der Neoklassik, die im 19. Jahrhundert entstand und die den Menschen als homo eoconomicus wahrnimmt sind alle unsere Entscheidungen darauf gerichtet unseren Nutzen zu maximieren. Der in dieser Theorie konstruierte Mensch handelt immer rein egoistisch und rational. Unter Aufbringung möglichst geringer finanzieller Mittel möchte er die größtmögliche Befriedigung seiner Bedürfnisse durch auf dem Markt käufliche Produkte erreichen. Was die Theorie aber auch voraussetzt ist, dass der homo economicus immer alle Informationen über alternative Produkte immer parat hat.
 
Aber wenn wir mal ehrlich sind, merken wir, dass wir nicht immer der homo economicus sind. Stehen wir zum Beispiel im Supermarkt in der Schlange zur Kasse und sehen all die leckeren Schokoriegel, die dort präsentiert werden, kann es sein, dass wir zugreifen ohne lange zu überlegen ob ein vergleichbarer Schokoriegel in den normalen Verkaufsregalen des Supermarktes günstiger ist. Wir haben also gegen die Regeln der Rationalität in Bezug auf unsere Nutzenmaximierung verstoßen und aus Bequemlichkeit gehandelt.
 
Weil sich leicht Argumente gegen den homo economicus finden lassen wurde in innerhalb der letzten Jahre an Universitäten vermehrt Kritik an der veralteten Theorie laut. Sie sei zu einseitig und betrachte z.B. keinerlei andere psychologischen Faktoren, die unser Kaufverhalten auch stark beeinflussen können. So kann die Entscheidung für den Kauf eines teureren Produktes und gegen den Kauf eines vergleichbaren günstigeren Produktes ausfallen, weil wir mit dem Kauf des teureren Produktes das Gefühl bekommen Teil einer exklusiven Gruppe zu werden. Wer erinnert sich nicht daran durch das Tragen von Kleidung einer bestimmten Marke die Zugehörigkeit zu einer Gruppe auf dem Schulhof zum Ausdruck zu bringen?
 
Psychologen wie Dan Ariely, die im Bereich der Verhaltensökonmik forschen können zu einem alternativen Ansatz zu der Neoklassischen Theorie beitragen. Im Behaviorismus wird der Mensch als Blackbox wahrgenommen, sodass seine Emotionen sowie sein Innenleben ausgeblendet werden. Nur die Handlungen werden betrachtet. Mit Hilfe der so erhobenen Daten wird probiert menschliches Verhalten in Bezug auf ihre wirtschaftlichen Entscheidungen vorauszusagen.
 
Interdisziplinarität kann dazu beitragen die starren Perspektiven die im Bereich der Wirtschaftswissenschaften vorherrschend sind aufzubrechen und somit zur Weiterentwicklung beizutragen.


Quellen:




Der Homo Oeconomicus steht nicht besonders auf Nachhaltigkeit. 


Was bedeutet ökonomisch denken und handeln für dich? Dies ist die einleitende Frage und man möchte meinen, die simpelste Antwort wäre folgende: Ökonomisch denken und handeln, also wirtschaftlich denken und handeln, ist eine Frage von Effizienz. Streng nach dem Minimalprinzip, welches besagt, dass man bestrebt ist, mit dem geringsten Mitteleinsatz den größtmöglichen Ertrag zu erhalten. Übertragen auf unseren Konsum, sollten wir mit dem geringsten finanziellen Aufwand, die größtmögliche Gegenleistung erhalten. Das wäre effizient und völlig rational. 
Wenn du als Leser diesem Gedankenansatz folgst und uneingeschränkt befürwortest, kannst du dich zum Typus des Homo Oeconomicus[1]zählen.
Doch wenn sich nun alle zum rationalen, effizienten, nur auf Nutzungsmaximierung bedachten Homo Oeconomicus zählen, kommen wir dann nicht zwangsläufig an diesen einen Punkt, an dem wir momentan schon stehen? 
Die Stadt Potsdam hat den Klimanotstand ausgerufen[2], laut dem Biologen und Meeresökologen Dr. Mark Lenz vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, befinden sich schätzungsweise 140 Mill. Tonnen Plastikmüll in den Meeren[3]und in Deutschland werden jährlich ca. 11 Mill. Tonnen Lebensmittel verschwendet[4], vielleicht weil das günstige Angebot der XXL Verpackung im Supermarkt zu verlockend war? 
Wie also lässt sich das Thema "ökonomisch denken und handeln" mit Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Umweltverträglichkeit vereinbaren? Geht das überhaupt so ohne Weiteres? Und für Jedermann? 
Die Antwort findet jeder nur individuell für sich, denn sie ist eine Gewissensfrage. Doch bin ich bereit, meine Konsumgewohnheiten anzupassen?
Bedeutet es, dass Nachhaltigkeit eine Frage des Verzichtens ist, in einer Welt, in der durch die Globalisierung und den weltweiten Handel doch kein Wunsch offenbleiben muss? Bringt mir die 250 Gramm Schale Erdbeeren im November den erhofften Genuss, oder lasse ich sie bewusst stehen, weil ich mir schon denken kann, dass sie wässrig schmecken werden?
Ähnliches FotoUnd was ist eigentlich mit dem Geld? Sind Nachhaltigkeit und ökologisch wertvolle Erzeugnisse nur etwas für den prallen Geldbeutel? Es ist wohl nicht zu bestreiten, dass ein "Bio Produkt" oft mehr kostet, als sein Pendant aus konventionellem Anbau und Herstellung. Ein Beispiel aus meiner eigenen Familie: Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und mit ihr das traditionelle Plätzchenbacken. In unserer Küche stand also nun eine Dose „Back-Trennspray“, mit dem großen Aufdruck: „ohne Palmöl“. Sehr löblich, dachte ich, ein Stück Butter hätte es vielleicht auch getan, aber egal. Die Dose kostete 3,99Euro, im Vergleich ein Stück Butter 1,49Euro und die XL Dose Trennspray kostete etwa einen Euro, aber mit Palmöl. Dabei dient dieses Palmöl in vielen, in sehr vielen Produkten, als preiswerter Füllstoff und ermöglicht es, ein Produkt, in großen Abpackungen, günstig zu verkaufen. Dem Homo Oeconomicus geht vielleicht das Herz auf, aber wie Palmölplantagen[5]entstehen, sollte sich jeder noch einmal ins Gedächtnis rufen.
Es gibt sicherlich bessere Beispiele, aber es wird deutlich, dass ein Blick auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung an der einen oder anderen Stelle einen Euro mehr kostet. Doch ist für Viele dieser eine Euro nicht oftmals das Zünglein an der Waage?
Nähern sich Ökonomie und Ökologie einander an, wenn ich bereit bin, mein Konsumverhalten zu ändern und versuche: „ethisch und reflexiv zu konsumieren“?[6]  

Wir möchten uns in drei weiteren Blogs mit dem Verhältnis zwischen Ökonomie und Nachhaltigkeit beschäftigen. Dabei beleuchten wir alltägliche Themen, wie Lebensmittel, Verpackungen und Ähnliches.




[1]https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/homo-oeconomicus-34752 (letzter Aufruf: 28.10.19)
[2]https://www.pnn.de/potsdam/stadtverordnetenversammlung-potsdam-ruft-den-klimanotstand-aus/24904950.html [3]http://oceanrep.geomar.de/45178/1/140%20Millionen%20Tonnen%20im%20Meer.pdf
[4]https://www.welthungerhilfe.de/lebensmittelverschwendung/
[5]https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/ZerstoerteWaelderKlimaPalmoel112007_0.pdf
[6]Florian Lottermoser: „Der reflexive Konsument“, Hamburg 2014.

Donnerstag, 22. November 2018

Eine Welt ohne Bargeld?


Eine Welt ohne Bargeld?

Schnell, einfach und zu guter Letzt auch noch bequem – in den letzten Jahren entwickelte sich ein Trend des bargeldlosen Bezahlens.
Auch in Deutschland entscheiden sich jedes Jahr mehr und mehr Menschen für Alternativen zum Bargeld. Allein im Jahr 2017 gab es in Deutschland mehr als 21 Milliarden bargeldlose Bezahlungen - ein Anstieg um drei Prozent zum Vorjahr.

Zu beachten sind hierbei die unterschiedlichen Arten des bargeldlosen Zahlens:
Am beliebtesten ist bei den Deutschen nach wie vor die einfache Lastschrift, die immerhin ungefähr die Hälfte aller bargeldlosen Transaktionen in Deutschland ausmacht.
Die Überweisung wurde ebenfalls sehr häufig verwendet (ca. 6 Milliarden Mal), konnte aber im Vergleich ein eher geringes Wachstum erzielen.
Auf dem Vormarsch hingegen steht die Kreditkarte. Nicht nur die Anzahl der Transaktionen die wir Deutschen über Kreditkarte abrechnen steigt, sondern auch das Volumen der Bezahlungen, also wie viel wir bereit sind mit Karte zu bezahlen.

Online-Bezahldienste oder Apps fassen nur sehr langsam Fuß in deutschen Haushalten. Dies liegt zum einen daran, dass viele dieser Dienste, vor allem die die von Banken bereitgestellt werden nur begrenzt nutzbar sind (Beispiel: die Sparkassen-App ist nur für Android-Betriebssysteme ausgelegt), zum anderen sind viele Deutsche immer noch sehr skeptisch wenn es zum digitalen Bezahlen kommt. Viele fürchten sich vor möglichen Hacker-Angriffen oder Systemfehlern und den damit verbundenen Verlust ihres Geldes.
Hinzu kommt die Angst vor dem, was Online-Bezahldienste mit unseren Daten anstellen könnten - von gezielter Werbung bis hin zur kompletten Kontrolle unseres Kaufverhaltens, Deutsche haben ihr Geld lieber fest in der Hand.

So ist es kein Wunder das in Deutschland noch immer drei von vier Transaktionen bar durchgeführt werden. Auch im europäischen Vergleich lieben Deutsche ihr Bargeld, wir tragen durchschnittlich 103 Euro in bar mit uns herum, der europäische Durchschnitt beträgt hingegen lediglich 65 Euro (In Frankreich nur 32€)

Modernere Bezahlmöglichkeiten wie zum Beispiel via Fingerabdruck haben zwar gerade in der jüngeren Generation Anklang gefunden, haben aber Probleme sich zu verbreiten, durch mangelndes Interesse vieler Bürger und dem daraus resultierenden Mangel an Unterstützung in den meisten Läden, sieht es auch hier eher düster aus.
Eher abstrakte Alternativen zum Bargeld wie, der vor einigen Jahren aufgetretene Bitcoin, haben aufgrund ihrer großen Ungewissheit, also der ständig schwankende Wert, vor allem in Deutschland eher geringe Chancen.


Wie auch immer wir Bargeld in unserer Gesellschaft betrachten, als Mittel zum Zweck, als ein kleines Stück Freiheit oder wie auch immer, eines steht fest: Es ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft, der uns, ob wir es wollen oder nicht, ein Leben lang begleitet und darum, zumindest in näherer Zukunft, nicht wegzudenken ist.





Quellen und Links:

Sonntag, 18. November 2018

Ökonomischer Unterricht

Ökonomischer Unterricht
„Learning by doing“ vom Erzählen zum Ausprobieren

Naturschutz ist seit vielen Jahren ein festes Thema im Biologie- und Sachkundeunterricht. 
Theoretisch haben alle Menschen die das deutsche Schulsystem durchlaufen sind, also schon einmal etwas davon gehört, dass es wichtig ist sich um Fairtrade zu bemühen, den eigenen Müllverbrauch bewusst zu regulieren und Lebensmittel lieber saisonal und regional zu kaufen. Auch die Bedingungen, unter denen unser Fleisch, hergestellt wird, sind hinreichend bekannt und werden nicht nur im Unterricht behandelt. Und dennoch ist müssen wir feststellen, dass sich Menschen die sich einen „sauberen Diesel“ kaufen und Fairtrade noch immer eher die Ausnahme in der Modeindustrie ist. 

Informatives Unterrichtsmaterial gibt es zum ökologischen Denken und Handeln sehr viel.
Allein das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit bietet auf ihrer Webseite Umwelt im Unterricht(1) viele spannenden Materialien, die im Unterricht zum Nachdenken anregen können. 

Die Studie „Zukunft? Jugend fragen! Nachhaltigkeit, Politik, Engagement –eine Studie zu Einstellungen und Alltag junger Menschen „ (2) Zeigt auf, dass vielen jungen Menschen zwar bewusst ist, dass gerade in dem Umgang mit unserem Planeten ein dringender Handlungsbedarf besteht, ihnen ist aber nicht bewusst was sie genau machen können. Für mich zeigt das klar auf, dass Unterricht bisher super daran gearbeitet hat den Menschen beizubringen, dass was getan werden muss doch weder was man genau machen kann. Aussagen  wie „Man könnte weniger Müll produzieren“ verdampfen wie Wasser auf einem heißen Stein, weil ohne eine gute Anleitung, solche vorhaben für zufiele Menschen zu kompliziert sind. Ökologisches Denken und Handeln , beinhaltet auch eine Umstellung vom gewohnten Lebenstrott in einen anderen Handlungsablauf , der irgendwann auch wieder zum gewohnten Lebensablauf wird. Aber Umstellung ist anstrengend und je weniger man weiß und je weniger man ausprobiert hat, um so höher sind Hemmschwellen zum ökologischen Handeln. 
Deshalb ist es wichtig auch im Unterricht Methoden des ökologischen Handelns auszuprobieren und danach zu reflektieren. Fragen wie „Wer produziert bei der Herstellung des Pausenbrotes in der Woche am wenigsten Müll“ lassen sich mit der Klasse super ausprobieren und besprechen. Es gibt immer mehr Modefirmen die versuchen nachhaltige Kleidung zu verkaufen. Das Internet ermöglicht es uns heute viel leichter diese auch zu finden, das muss nur noch zu der jungen Generation entdeckt werden.  Nachhaltiges Handeln wird immer leichter, da es immer mehr Firmen wie Original Unverpackt(3) die versuchen Lebensmittel mir sowenig Verpackungsmüll zu verkaufen. All diese Möglichkeiten werden aber nur sichtbar, wenn man auch mal darüber recherchiert oder solche Läden besucht. Im Unterricht sollte die Kompetenzen erlernt werden die uns helfen schnell herauszufinden, wie nachhaltig unser Handy unsere Kleidung etc. ist. Das Projekt Klimafrühstück(4) beschäftigt sich mit dem Klimawandel und unserem täglichen Essen. Wenn zu den Hilfreichen Infos auch noch leckere Rezepte dazukommen, die sich leicht umsetzen lassen , könnten Kompetenzen zum ökologischen Handeln  besser entwickelt werden, als in sturer Textarbeit. Auch sollte an Schule nicht nur über Nachhaltigkeit gesprochen werden, sie sollte auch umgesetzt werden. Manche Schulen nehmen zum Beispiel an der Fairtradeschulen Kampagne (5) teil. Aber man muss nicht an großen Kampagnen und Projekten teilnehmen um ein bisschen Nachhaltigkeit in die Schule zu bringen. 

Kann man vielleicht den Papierverbrauch sinnvoller gestalten? Kann man bewusster über die Herkunft der Abishirts entscheiden oder über die Schokolade im Pausenshop?
Kompetenzen entwickeln sich durch Handeln, Ausprobieren und auch aus Fehlschlägen und der Reflexion der einzelnen Handlungswege. Deshalb ist es wichtig nicht nur über Nachhaltigkeit zu reden, sondern auch aktiv zu werden. 





Quellen und Links

(5)https://www.fairtrade-schools.de

Dienstag, 13. November 2018

Ökonomischer Schulunterricht (Schülerfirma)


Ökonomischer Schulunterricht



Die große Frage, die sich Lehrer immer und immer wieder stellen, ist, wie sie ihre Schüler optimal auf die Zukunft vorbereiten können. Einerseits erzählen sie von ihren Erfahrungen, die sie den jungen Heranwachsenden mit auf den Weg geben möchten. Andererseits halten sie sich gern an die Inhalte, die ihnen ein Lehrplan vorschreibt – ein Punkt davon umfasst die Ökonomie. Diese bietet ihnen ein großes Spektrum, um in verschiedene Bereiche der Wirtschaft (Verbraucherrecht, Marktwesen, usw.) einzutauchen. Sie wendet sich den wirtschaftlichen Tätigkeiten der Gesellschaft zu, trägt zudem zur Berufsorientierung bei und fokussiert sich vor allem darauf, die Berufswahl- und Ausbildungsreife der Jugendlichen zu fördern. In diesem Fall greife ich als Beispiel die Schülerfirma auf.

Idealerweise kommt der Gedanke, sich damit zu beschäftigen, vom Schüler selbst. Wie funktioniert Wirtschaft? Wie ist ein Unternehmen aufgebaut? Aber pure Ökonomie ist ein sehr zähes Thema, das nicht jeden anspricht und nicht selten mit Fachbegriffen abschreckt.


Wie führt man die Jugendlichen also am besten an die Materie heran? Wie motiviert man sie?



Wenn es gelingt, an Schulen ein Projekt namens Schülerfirma anzubieten, teilen Schüler ihre Ansichten, wie sie ein richtiges Unternehmen führen würden. Die Schüler setzen ihre Ideen selbst um, sie tragen die volle Verantwortung dafür.
Gemeinsam gründen sie also eine Firma und entscheiden, wer welchen Pflichten nachgeht. Stets darauf bedacht, dieses Unternehmen wie im echten Wirtschaftsleben zu führen – strategische Unternehmensführung, Wirksamkeit, Professionalisierung und effizientes Marketing. Preise müssen kalkuliert, Nachfolger gefunden werden.

Unterstützt werden die Jugendlichen durch Pädagogen und Pädagoginnen, die ihnen mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen unter die Arme greifen. Somit ist es den Schülern ebenfalls möglich, ihre Lernerfolge zu nennen und zu reflektieren.





Quellen: 
https://www.bildungsserver.de/Schuelerfirmen-2153-de.html
https://www.fachnetzwerk.net/oekonimische-bildung.html
https://www.wirtschaft-4u.de/JW/Navigation/DE/Thema/Themen/schuelerfirmen-und-unternehmergeist.html
https://www.uni-potsdam.de/de/meprooek/index/methodenpool/laengerer-zeitraum/schuelerfirma.html

Montag, 12. November 2018

Käuferverhalten - Marketing

Käuferverhalten



Wie ist das Käuferverhalten bei den jeweiligen Zielgruppen? 

Zuerst einmal würde ich euch gerne, bevor ich die Frage ausführlich beantworte, vorab grundlegendes über das Käuferverhalten schreiben. Unter dem Begriff ist das Kaufverhalten, der Verbraucher beim Einkauf von Produkten gemeint. Das bedeutet, dass man alle einzelnen Schritte, demzufolge von der Planung des Kaufs bis zum Kaufabschluss beobachtet. Das Ziel bei solch einer Beobachtung ist es, zu verstehen, was sich der Konsument beim Kauf denkt. Durch diese Beobachtung wird letzten Endes eine Schlussfolgerung für die Weiterentwicklung der Produkte gezogen. 

Es gibt insgesamt fünf Zielgruppen, das heißt jeweils fünf Arten des Kaufverhaltens. Das extensive Kaufverhalten, limitierte Kaufverhalten, gewohnheitsmäßige Kaufverhalten, Abwechslung suchende Kaufverhalten und das impulsive Kaufverhalten


Bei dem extensivem Kaufverhalten handelt es sich um einen gut durchdachten Kauf, da der Käufer sich meist vorher mit dem Produkt gut auseinandersetzt und sich Gedanken über die Notwendigkeit macht. Hierbei geht es größtenteils um Produkte mit einem hohen Wert wie beispielsweise ein Auto. 


Vom limitiertem Kaufverhalten spricht man, wenn der Konsument sein Entscheidungsprozess verkürzt und sich für ein Produkt entscheidet, bei dem er die Marke von seinen vorherigen Käufen bereits kennt. Dabei spielt es für den Käufer keine große Rolle, wenn eine andere Marke, die preisgünstiger ist, dieselbe Funktion hat wie das Produkt, wofür er sich entschieden hat. 


Das gewohnheitsmäßige Kaufverhalten auch habituelles Kaufverhalten genannt, kennen sicherlich viele unter uns. Hierbei handelt es sich um Produkte des täglichen Bedarfs, wie beispielsweise Lebensmittel oder Kosmetik. Dieses Kaufverhalten ist somit ein Gewohnheitsverhalten, bei dem der Konsument seine Kaufentscheidung schon kennt und sie nur mit dem Kaufvorgang verwirklicht. 


Wie der Name es uns bei dem Abwechslungssuchendem Kaufverhalten schon verrät, ist der Käufer beim Kauf bestimmter Produkte, wie beispielsweise Süßigkeiten, interessehalber auf Abwechslung aus und ist offen für Neues. Beim Kauf dieser Produkte ist das Kaufrisiko für den Konsument somit sehr niedrig.


Und zu guter Letzt gibt es da noch das impulsive Kaufverhalten. Beim impulsivem Kaufverhalten geht es um einen spontanen Kauf, kennen wir sicherlich auch alle oder? Der Einkauf liegt bereits auf dem Kassenband und man schaut sich trotzdem neugierig um, entdeckt dabei natürlich noch etwas und greift nach einem Schokoladenriegel oder nach Kaugummis. 


Quellen: https://bwl-wissen.net/definition/kaeuferverhalten https://www.gruenderlexikon.de/checkliste/informieren/marktanalyse/zielgruppe-kaufverhalten/ https://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse/Marketing/15146-Arten-des-Kaufverhaltens.html